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Dieses Thema hat 99 Antworten
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 Erziehung
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Manuela Offline



Beiträge: 497

16.11.2007 09:27
#46 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Christa,
ich denke es geht hier nicht prinzipiell darum das Hunde nicht bewachen oder schützen dürfen (ich möchte ja mein persönliches Eigentum auch bewacht wissen und nicht das Einbrecher das Haus leer räumen und Micky womöglich noch hilft ).Es kommt nur auf die Situationen an wo dieser Instinkt -oder wie man das immer nennen mag zu Tage kommt.Ja und dann ist eben die Initiative des Halters gefragt,es zu unterbinden,wenn es in diesem Moment nicht notwendig ist.Genauso würde ich meinen Hund in Gefahren Situationen nicht vom Knurren abhalte.

Wie ich schon oben geschrieben habe die Situation mit dem Radfahrer ...aus meinen Augen total unnötig,also muss ich sowas unterbinden,sonst rennt er demnächst hinter jedem Rad her.!!!Wenn aber jemand pöbelnd auf mich zukommt,ist das schon gerechtfertigt wenn mein Hund diesen Menschen dann im Auge behält und gegebenenfalls warnt.Aber selbst dabei dürfte er nicht unkontrolliert beißen.
Gruß
Manuela

Christa ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2007 14:42
#47 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Manuela
Leo soll und darf auch keine Radfahrer hinterher jagen, er darf auch keinen Fußgänger jagen oder anbellen. Natürlich soll und muss er gehorchen. Wenn ich aus sage meine ich es auch. Aber Leo ist nicht immer meiner Meinung. Was meinst du mit unkontollierten beißen? Ist ein kontrolliertes beißen besser (sowas wie fass). Leo wollt schon aus dem nichts zubeißen, wenn so bestimmte Männertypen (klein, O-Beinig, braungebrand, um die 70 Jahre) sich zu mir stellen wollten. Ich kann es ja unterbinden was ich auch mache.
Gruß Christa

Manuela Offline



Beiträge: 497

16.11.2007 15:18
#48 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo nochmal Christa,
ich mein mit dem unkontrolliert beißen,das er selbst dann,wenn jemand pöbelt oder auf einen zukommt nicht einfach zu beißen darf.Denn dann hat man hier in NRW wie auch Conny schon geschrieben hat das Ordnungsamt im Nacken (ich denke nicht nur hier in NRW )
Ich denke das Thema beißen ist sowieso ein heißes Eisen !!
Es war mal vor einiger Zeit ein Bericht im TV da ging es um Wesens Tests bei den Hunden und es wurde vorgeschrieben,das selbst bei einem ganz penetranten Betrunkenen der Hund keine Anstalten zum Angriff machen darf.
Ich persönlich finde diese Gesetzgebung nicht wirklich prickelnd,was wäre denn wenn der Betrunkene mich körperlich anmachen würde und ich keine Chance hätte!!! darf mein Hund dann auf mein Kommando mir auch nicht helfen???
was dann ja ein kontrolliertes Kommando wäre. hmm
das ist nicht ganz einfach seine Meinung so aufzuschreiben ,das andere sie nicht falsch verstehen oder denken was denn jetzt .mal darf er beißen,mal nich ...
ich meine die Mischung machts...Verantwortungsbewusstsein,Aufmerksamkeit gegenüber der Umgebung und des Hundes.
So und jetzt muss ich erstmal Arbeiten.
LIEBEN Gruß
Manu

silvi001 Offline




Beiträge: 204

16.11.2007 16:24
#49 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

hallo
also ich laufe ja auch nicht mit anjou durch die gegend und lasse ihn alles anbellen.aber wenn sich mir jemand nähert und ich bin unsicher lasse ich ihn bellen und gehe weiter.
das mit dem beißen ist so eine sache!!!!man hat hier in berlin auch probleme .es gibt hier sogar ne anzeige wenn jemand das grundstück unberrechtigt betritt und der hund beißt.
also meine meinung ist und bleibt das der hund zum bewachen des grundstücks und haus da ist und um mich im notfall zu beschützen.da ist mir die rasse egal.ich habe mich bewußt nach cocker spaniel und tricolor collie für den hsh entschieden wegen der eigenschaft des beschützens.ausserdem gefällt mir das aussehen,riesiger kuschelbär der ein guter familienhund ist.aggressivität innerhalb der familie ist ihm fremd (vorrausgesetzt man hat den hund im griff).er ist kein anfängerhund,auch bei der meinung bleibe ich.ich weiß auch das das fehlverhalten was anjou noch zeigt meine schuld ist, weil er mich mit seinem charme um den finger wickelt.ich arbeite daran aber er ist nun mal mein baby
er macht seinen job und ich meinen. er bewacht und beschützt,ich fütter ihn,spiele,kuschel und liebe ihn

silvi

Rupp Offline




Beiträge: 536

16.11.2007 16:40
#50 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Manuela,
ich war noch nicht in einer bedrohlichen Situation, wo einer meiner Hunde mir hätte beistehen können. Ich erlaube meinen Hunden auch nicht, andere zu bedrohen, weder Mensch noch Tier. Ausnahme: Grundstück bewachen.
Aber da bleibt es zwangsläufig bei Drohgebärden.
Wenn sich eine für sie bedrohliche Situation ergeben sollte, sollen sie sich wehren, was sie auch machen. Sie dürfen knurren, Zähne fletschen und einmal Schnappen. Wenn ich bedroht werden sollte, würden sie mir beistehen. Jedenfalls haben das unsere ersten drei Maremmani gemacht.
Wenn meine Hunde jemand attackieren wollen, kann ich es verbieten, aber auch unterstützen durch Worte. Allerdings
kann ich einen Angriff meiner Hunde auch jederzeit abbrechen.
Es gab mal einen Rüden, der unseren Timo immer provoziert hat und ich ihm kämpferische Auseinandersetzungen immer verboten habe, weil, wenn er gemerkt hätte, wie überlegen ihn sein Gewicht (70 kg) und seine Kraft (bei 82 cm Schulterhöhe) machen würde, er noch mehr mit anderen Rüden stänkern würde. Dieser besagte Rüde wurde nie von seiner Besitzerin zurückgehalten bei seinen Provokationen, weshalb ich unserem Timo dann mal gesagt habe:"Schnapp ihn Dir!" und sofort hatte er den anderen Rüden im Nacken gepackt, auf mein AUS aber sofort wieder losgelassen. Der Andere sollte ja nicht verletzt, sondern nur zurecht gewiesen werden. Danach ging der andere Rüde uns immer aus dem Weg.

Liebe Grüße
Rupp





Liebe Grüße
Rupp

werner ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2007 16:57
#51 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hier kommen verschiedenste Aspekte zusammen, die , wenn sie alle auf einen Hund vereint sind, allerdings einen untragbaren Hund ergeben.

Überall, auch hier in jedem 2. Beitrag, lese ich, ein Maremmano ist eine Rasse, die es nicht gewohnt ist, von Menschen Befehle zu erhalten und deshalb schlecht hört.

Andererseits hat diese Rasse einen Verteidigungstrieb.

Das sind 2 Punkte, die man nicht zusammen dulden kann.

Ich bin auch nicht der Meinung, ein Maremmano dürfe trödeln, bis er folgt, das sei so und da könne man nichts tun.

Weil ich das nicht leiden kann, und das hat gute Gründe, habe ich mir Maya mit 6 Wochen geholt (hätten meinetwegen auch 3 Monate sein können, aber dem Besitzer der Hündin war das Futter zu teuer).
Da hat man noch kurze Zeit einen Geschwindigkeitsvorsprung vor dem Hund.
In der Zeit kann man sich auf ihn stürzen und ihm dann höflich, aber bestimmt, sagen, daß das Kommando ein Kommando war und kein Vorschlag.
Diese Zeit darf man nicht ungenutzt verstreichen lassen, sonst zieht sich das Problem über Jahre hin.
Hat man ihm aber beigebracht, daß man kommt, wenn er nicht gehorcht, hält das lebenslang.

Maya, die mir am 26. Oktober nach 14 1/2 Jahren weggestorben ist, war zum Schluß ziemlich taub und längst nicht mehr an meiner Seite, sondern sie trottete wie meine Oma, als sie schon sehr alt war, mir und Prinz hinterher, schnüffelte Nachrichten und markierte ihren Weg.
Aber genau wie bei Prinz, der mir am 4. September gestorben ist, waren die ganz früh erlernten Verhaltensweisen bis kurz vor dem Tod präsent und funktionierten einwandfrei.

Dies war auch der Schlüssel zur Freiheit der Hunde.
Mir ist es egal, welche Rasse es ist, wenn ich ein Kommando gebe, muß es befolgt werden. Und zwar sofort.

Dann bleiben noch die Instinkte, die den Hund unberechenbar machen.
Ganz sicher kann man nie sein, das mußte ich auch lernen.
Ein Hund bleibt ein Raubtier und eben ein Hund.
Auch wenn viele glauben, ihr lieber Wuschel würde eher tot umfallen als auch nur eine Maus oder ein Kaninchen zu töten.
Das ist Wunschdenken.
Auch der wohlerzogenste Hund lernt zu wildern und jagt Katzen, nicht um sie zu vertreiben, sondern um sie zu essen.
Wenn er Gelegenheit dazu bekommt und noch nicht zu alt ist. Auch wenn er satt ist. Was zuviel gegessen wurde, kann er wieder herauswürgen und für später aufheben.

Und beim Maremmano ist eben auch noch der Herdenschutztrieb im Hintergrund wach.
Trotz aller Erziehung.

Leider funktioniert der nicht unkompliziert und nach Wunsch.

Was ja auch Conny bei meiner Maya erbost hat und deshalb dieser Thread.

Maya lernte wegen meines Jobs schon von klein auf, stundenlang ruhig liegen zu bleiben und nicht zu stören, ich betreute damals Behinderte.
Auch kam sie immer mit zum Einkaufen, ich suchte ein ruhiges Plätzchen für sie und legte sie dort ab.

Ging alles ganz hervorragend, hatte ich ihr gründlich mit viel Aufwand beigebracht.

Trotzdem läßt sich diese Standardsituation so variieren, daß der Schutztrieb durchkommt.
ZUm Beispiel, wenn man mit Hund bei einer Hochzeit eingeladen ist.
Klassischer Fall. Ungewohnte Umgebung, viele fremde Leute, umherjagende Kinder.
Zack, schon ists passiert und man erkennt zu spät, daß man einen Herdenschutzhund in eine Beschützersituation gebracht hat.

Oder ich sitze im englischen Garten, um mich nur fremde Leute.
Würde ich den Hund an einem Baum ablegen, wie er es als Welpe gelernt hat, und baden gehen, würde er niemanden bedrohen, außer jemand wollte ihm zu nahe kommen.
Sitze ich aber daneben und lese ein Buch oder schlafe ein -> Hund wacht -> potentiell gefährlich für andere.
Also, entweder wach bleiben oder Hund anbinden.


Man kann sich aufs Beschützen nicht verlassen, die Vermutung ist richtig.

Ich mußte eine extrem unschöne Situation erleben, als Maya 3 Jahre und Prinz ein Jahr alst war.
Die beiden wuchsen in einem Rudel auf, 2bis drei andere Rüden und eine untergeordnete Hündin.

Ich kam in Streit mit dem Halter der anderen Rüden , weil Prinz ihn anbellte. Er hatte zu hohen Schnapspegel, ich war genervt von 1 Woche ungewohnt harter Arbeit.

der Mann griff mich an, er trainierte irgendeine Kampfkunst.
Und noch während ich den ersten Schlag parieren will, reißen mir seine Rüden beide Beine weg.
Meine Hunde bellten bloß ratlos, statt ihn ebenfalls anzugehen.

Dumm gelaufen.
Er trat mir Rippen ein und fast das Ohr ab, seine Hunde hatten sich rechts und links von unten nach oben hochgebissen und versuchten am Brustkorb, mich auseinanderzureißen.
Einen konnte ich kurz lösen, da riß der andere so arg, daß ich ihn wieder loslassen mußte.

Man möchte schon gerne, daß einem die eigenen Hunde dann helfen.
Blöd nur, wenn der Feind plötzlich die engste Umgebung und das eigene Rudel ist.

Toll, da füttert man also die Hunde, zahlt für deren Bisse und dann sowas.

Ich habe mich nie auf meine Hunde verlassen, gottseidank wußte das keiner.


Aber meine Konsequenz ist die, nachdem die Zeiten sowieso ständig härter werden -> mein nächster Hund wird als Schutzhund professionell ausgebildet.
Dann ist nämlich Schluß mit Beißen, wenn der Instinkt es ihm sagt und dafür funktioniert hoffentlich das Beißen, wenn ICH das Kommando gebe, weil ich es gerade dringend nötig habe.

Hoffe, das war nicht wieder zuviel getippt und zuviel zugegeben.

Ich halte das Thema aber tatsächlich für noch nicht kritisch genug hinterfragt.


Gruß
Werner

brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2007 17:49
#52 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

hallo

ich musste lauthals lachen wegen dem vergleich mit dem steureintreiber im mittelalter, wir leben nicht mehr zu der zeit wo ich mit pfeil udn bogen auf dem rücken in einem wams durch den wald renne.
wenn der vergleich kommt von wegen reichen haben ihre hunde zum bewachen , hirten etc. JA aber die haben ihr gebiet zum bewachen. sag ich ja die ganzezeit. bei mir zuhause in meinem garten dürfen die das, aber ausserhalb nicht!!!!
mein maremmano hat auf mein kommando zu hören.

udn wenn ein mensch meinen hund einfach antatscht und sagt dass er auch immer hunde hatte etc. naja who cares? ich mags auch nicht, aber deshalb üb ich mit meinem hund ja solche situationen.

übrigens, mein maremmano wird therapiehund. wir haben die eintrittsprüfung mit dem maximum an punktzahl bestanden.udn ich hatte kein einfaches exemplar , keinen welpen den ich prägen konnte.
es ist also möglich.( und das sogar als kleine frau die zwei hunde führt *breitgrins*)udn meine hunde sind weder unglücklich noch extrem gedrücktz noch haben sie kadavergehorsam.


wegen dem verteidigungstrieb:
ich kann meinen hund lernen dass ich die situation kläre.ich sage nicht dass bei uns das imme rhinhaut, wenn roma mal bellt oder austickt dann hab ich verpennt oder versagt.
ein souveräner rudelführerklärt die situation für sein rudel, also ich als rudelführer mach das für mich und meinen hudn aus. das ist eine vertrauens sache. beiderseits. wenn dies nicht funzt, übernimmt der hund das sagen, also bellen, anknurren etc.
da stimmt meiner meinugn nach die hierarchie und die struktur nicht.
maremmano sind hunde wie andere auch, einfach noch bodeständiger als irgendwelche überzüchtete rassen und klarer udn souveräner, udn daher anspruchsvoller.
wer ein fehlverhalten mit den eigenschaften des HSH entschuldigt ist meiner meinung nach einfach ein nicht souveräner rudelführer.

lg brigitte

Rupp Offline




Beiträge: 536

16.11.2007 18:08
#53 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Brigitte,
gratuliere zur bestandenen Therapiehundeintrittsprüfung mit Maximalpunktzahl. Das ist schon eine gute Leistung von Hund und Hundeführer.

Liebe Grüße
Rupp

Conny ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2007 18:40
#54 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten
In Antwort auf:
Was ja auch Conny bei meiner Maya erbost hat und deshalb dieser Thread.



Stimmt deshalb dieser Thread der gut Diskutiert wird. Falls ich dir Werner zu sehr auf die Füsse getreten bin dann Sorry hier ganz offiziell.



Gruß Conny

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" Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie mich andere gerne hätten "
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Suzy Offline



Beiträge: 351

17.11.2007 00:29
#55 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo,
zum kontrollierten Beißen: Halte ich für ausgesprochen schwierig. Maidi und Suzy greifen auf Kommando an (Katzen, Füchse, Wildschweine), sie stellen erst und wenn wir dann sagen, " get it", heißt das nicht Schnappen. Unsere Hunde sind groß und stark genug, dass ein Biß erheblichen Schaden anrichten kann.

Schnappen ist normalerweise nichts anderes als eine mehr oder weniger harmlose Drohgebärde (wie sie es mit nervigen Welpen machen), bei der wenn überhaupt nur ein kleines bißchen Fell (oder Kleidung bei Menschen) kurz und nicht fest zwischen die vorderen Zähne kommt.
Beim Beißen beißt das ganze Maul fest zu und wenn da ein Fuchskopf dazwischen ist, war es das für den Fuchs. Beim Beißen wird auch nicht mehr losgelassen, sondern höchstens fester zugepackt, bis sich das Opfer nicht mehr bewegt. Rupp, ich kann die zwei auch stoppen mit "Leave it", aber es kann auch gut schon zu spät sein. (Puck ist bei diesen Aktionen übrigens nicht beteiligt, er bellt.)

Ich möchte nicht, dass meine Hunde einen Menschen ernsthaft beißen.

Werner, wenn Du einen Hund zum Schutzhund ausbildest, lernt er an die Kehle zu springen. Und warum sollte ein Schutzhund immer 150%ig hören?
Ich halte es für vollkommen ausreichend, wenn ein Hund in der Stadt bellen und drohen kann auf Kommando. Und in 99,9% der Fälle ist die reine Anwesenheit eines größeren Hundes Abschreckung genug.

Ach noch was -Werner- zu Verteidigung bei Attacken aus dem Rudel, einer unserer Hunde (der jetzt nicht mehr da ist) hat Hühner gerissen, sogar ein Känguruh zwischen den Zähnen gehabt und dem Lamm am Hals gehangen. Suzy war mindestens bei zwei Zwischenfällen dabei und hat nur zugeschaut, weil der andere Hund ja zum Rudel gehört hat. Ich halte es für unmöglich einem Hund zu befehlen, ein anderes Rudelmitglied anzugehen.

Viele Grüße
jutta




brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

17.11.2007 10:42
#56 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

In Antwort auf:

Schnappen ist normalerweise nichts anderes als eine mehr oder weniger harmlose Drohgebärde (wie sie es mit nervigen Welpen machen), bei der wenn überhaupt nur ein kleines bißchen Fell (oder Kleidung bei Menschen) kurz und nicht fest zwischen die vorderen Zähne kommt.



das spielt bei uns in der schweiz keine rolle. nach vorne preschen ist nach vorne preschen. und wenn ich ehrlich bin, wenn ich von einem hund geschnappt werde, dannw erd ich auch sauer. das hat der nicht zu tun!
ein normaler mensch kennt den utnerschied zwischen schnappen und beissen vielleicht theoretisch. aber kann der das unterscheiden. ich sag ja auch nicht, ich schlag keine kinder ,dafür verteile ich klappse auf den hinterkopf als verwarnung weil die sanfter sind udn keine schäden hinterlassen.
für mich ist schnappen genauso ein übergriff wie beissen. und wenn ein hund in der stadt bellt oder knurrt oder droht, dann hat der da nichts zu suchen.es sei denn der besitzer ist am üben, dann erwarte ich allerdings entsprechendes verhalten. das mildert einiges, leute in der trainings phase sind entschudligt, denn die geben ihr bestes und vesuchen zu arbeiten. wenn jemand aber die haltung an den tag legt dass das normal ist dann überleg ihc mir schon oft ob ich jetzt was sagen soll.
letzthin war im von einer weiterbildung auf dem nachhause weg, im zug, da war es gerappelt voll. gegenüber sass eien frau mit ihrem hund, der knurrte mich die ganze zeit an und fiepte. ich hab mir überlegt ob ich dem so aus versehen mit dem fuss eins treten soll. das geht gar nicht dass fremde menschen angeknurrt werden!!!!
hätte die frau mir gesagt, ahc entschuldiung, er hat stress was auch immer, da wär für mich alles in ordung gewesen.ich hätt mich zwear gefragt aber s wär nicht mein problem gewesen. abernein, die tätschelte den hund immer noch aufmnunternd .

ich erwarte von hundehaltern sehr zuvorkommendes verhalten. und ich behaupte dass wir alle diese einengenden verordungen udn listen nur wegen den hundehaltern haben die ihren hund nicht kontrollieren wollen oder können.
unsere hunde werden bald auch mal auf der liste stehen wenn wir nicht endlich mal mit positivem verhalten in die öffentlichkeit gehen. die gesellschaft hat angst vor diesen hunden die drohen und beschützen. und ehrlich gesagt brauchen wir solche hunde nicht ausserhalb des eigenen gartens.

Suzy Offline



Beiträge: 351

17.11.2007 11:31
#57 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Brigitte,
was ich sagen wollte ist, dass es schlimmeres gibt als einmal kurz Zuschnappen.
Natürlich ist es nicht okay, wenn Hunde irgendwelche Fremde irgendwo ohne Grund bedrohen. Bei der Situation im Zug, die Du beschreibst, ist es wie fast immer nicht der Hund, der das Problem verursacht. Aber sei auch ein kleines bißchen nachsichtig, niemand ist perfekt. Und mit tätscheln hat sie bestimmt versucht, den Hund zu beruhigen, damit er Dich nicht mehr anknurrt und pipst, weil er (und sie) so unglücklich im vollen Zug sind. Wenn eine meiner Mädels jemanden anknurrt, könnte es sein, dass ich sie situationsbedingt auch tätschel, und eigentlich mag ich es überhaupt nicht, meine Hunde in Anwesenheit von Fremden zur Sau zu machen. (Das gehört sich schließlich nicht in der Familie, Probleme an die Öffentlichkeit zu zerren.)
Viele Grüße
jutta



brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

17.11.2007 11:38
#58 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

hallo jutta

um himmels willen, ich mach meine hunde nie zur sau. ich sag einfach bestimmt nein. und wenn mein hudn dann nicht aufhört dann gibts mit dem zeigefinger einen klaps auf die schnauze.
man muss nicht laut und brülend sein um was einzufordern. ich kann auch kurz das verhalten unterbrechen indem ich am ohr zupfe, oder den kopf zu mir drehe und meinem hund in die augen schau und leise ein nein sage.

ich sage nicht dass menschen perfekt sind, wir sind es auch nciht, aber der mensch soll sich bemühen dass soclhe vorfälle nicht passieren. udn wenn was passiert ist kommunikation sehr wichtig.
da ist nciht der doofe biker, der doofe jogger, der uanngenehme betrunkene, der jogger der schnell um die ecke kommt, es gitb situationen die brenzlig sind , haben wir ja auch, wir haben auch ab und zu sachen wo ich mich wieder aufreg.
ich hatte im sommer eine situation, mit meiner roma, da könnt ich mich heute noch in den allerwertesten beissen weil ich nicht aufgepasst hab. gleich beim usnerem haus, ich hatte massiv ärger danach. roma hat die frau nur umkreist udn gebellt, aber beweis das mal
für die frau war es ein angriff. und wir kriegten ärger. und nur weil roma therapiehund wird und wir arbeiten mit ihr kriegte ich keien anzeige.

werner ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2007 02:26
#59 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

@ jutta

Ich meine, man kann Schutzhunden auch beibringen anderswo zu beißen als in die Kehle, je nach Situation in den Arm, der die Waffe führt oder ins Bein etc., sonst könnte weder die Polizei oder Wachdienste Schutzhunde brauchen, sondern russische Zuhälter oder der Ku-KLux-Clan.
Der dann gerne auch reinweiße.


Zum Beißen von Rudelmitgliedern:
Das mag unter Hunden vielleicht gar nicht gehen.
Aber:
Seine Hunde haben mich ja auch gebissen und hätten mich auch zerrissen, wenn sie genug Zeit
gehabt hätten.
Hätten meine also gerne auch ihm die Beine wegreißen können, als er versuchte, mir möglichst
viel zu zertreten.
Hätte auch gerne seine Bißwunden und Schmerzen gegen meine aufgewogen.
Wir hätten danach wenigstens weiter gleichwertigen Umgang miteinander haben können.

Ansonsten, ich werde wahrscheinlich nicht mehr in eine vergleichbare Situation kommen.


Was aber sehr viel öfter passiert als angenommen, ist, daß aus dem eigenen Umfeld , das die relative Harmlosigkeit der Hunde gut kennt, weil es sie auch immer einfordert, Streit erwächst.
Es mag der Werkstattnachbar, also dein Konkurrent, sein, dessen Hund immer frei läuft, obwohl er deinen regelmäßig lebensgefährlich zerbeißt, was er aber nie zugibt und immer deinem die Schuld gibt, und viele andere Personen, die im täglichen Leben eine unverläßliche Rolle einnehmen.

Und ich glaube nicht, daß es nur im Autogewerbe so ist, daß man mit Vielen zu tun hat, die einem auch die Nase brechen würden, sondern auch sehr viele Vergewaltigungen zum Beispiel finden im Bekanntenkreis statt.

Und jeder, der dir gegenüber dann tätlich wird, wird vorher darauf geachtet haben, daß dein Hund ihm nicht ohne weiteres was tut.
Und wird dreckig lachen - nicht ohne Grund.

Deshalb kann ich mich auf die abschreckende Wirkung unausgebildeter Hunde nur bei Fremden verlassen.

Es bleibt beim besten HSH nicht folgenlos, wenn er seine Instinkte, was generelles Mißtrauen und eigenständiges Verteidigen sein Leben lang nicht ausagieren durfte.

Nicht wenigstens einen zum Schutzhund ausbilden zu lassen, ist der einzige wesentliche Punkt, den ich bereue, was die Erziehung meiner Hunde angeht.

Gruß
Werner

brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2007 09:24
#60 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

In Antwort auf:
Es bleibt beim besten HSH nicht folgenlos, wenn er seine Instinkte, was generelles Mißtrauen und eigenständiges Verteidigen sein Leben lang nicht ausagieren durfte.



das hätt ich gerne genauer erklärt.

brigitte

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