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Dieses Thema hat 99 Antworten
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 Erziehung
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Conny ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2007 21:51
DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo zusammen ich bekomme Angst Zorn Schweißausbrüche wenn ich Beiträge lese in denen beschrieben wird " WIE DER HUND DOCH FRAUCHEN ODER HERRCHEN " bewacht und diese Hunde dann nicht mal angeleint sind...............bekomme ich ANGST. Wenn ich einen Herdi habe (oder irgendeinen anderen Hund)der gebissen hat und ich diesen nicht in den Griff bekomme und schon einige mal Gebissen hat wie Werner beschreibt dann gehört so ein Hund mit Maulkorb an die Leine.



Warum müssen Menschen von ihren Hunden bewacht werden?
Klar hat ein Herdi eine gewisse Substanz der Eigenverantwortung aber deswegen arbeite ich doch mir ihm deswegen hab ich ihn zb. bei Dunkelheit an der Leine.



Gruß Conny




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" Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie mich andere gerne hätten "
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Suzy Offline



Beiträge: 351

11.11.2007 01:19
#2 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Liebe Conny,
Du weißt, dass ich darauf antworten muß.
Ja, ich möchte auch dass mein Hund mich bewacht. Hier im Busch, alleine in weiter Flur, ohne Nachbarn, mit einigen Werten auf der Farm und einem nicht abschließbaren Haus ist das verständlich und ich brauche das auch nicht weiter zu erklären. Seitdem wir Puck und Suzy haben wissen jedenfalls die Leute im mittleren Radius, dass sie vorsichtig sein müssen.
Aber in Deutschland hat mein Hund (Collie-Schäferhund) auch auf mich aufgepaßt und ich habe ihn auch so gut wie nie an die Leine genommen und er hat auch mal zugeschnappt (da war er sogar an der Leine), als ein Betrunker mit ausgestreckten Armen auf mich zugetorckelt ist.
Bevor ich den Hund hatte und ich war abends oder nachts alleine unterwegs gab es schon Situationen, die was Bedrohung angeht ein wenig über der Grenze waren, nachdem ich den Hund hatte, ist mir das nicht mehr passiert.
Ich war beruflich viel unterwegs, meist mit ÖPNV und viel abends, ich habe den Hund (fast)immer mitgenommen und mich sicher gefühlt und war es auch.
Oder, ich war in Urlaub alleine mit Hund in Mecklenburg-Vorpommern Kanufahren und habe auf Campingplätzen übernachtet. Ohne Hund hätte ich mich das nie getraut, eine Frau alleine macht sowas einfach nicht. Mit Hund konnte ich alles machen was ich wollte, ohne Angst zu haben, dass irgendjemand auf dumme Gedanken kommt, im Notfall habe ich ihn halt mal warnend bellen lassen (das konnte er besonders gut).
Ich habe ihn auf Demonstrationen mitgenommen und er hat nur durch seine Anwesenheit dafür gesorgt, dass ich nie in unangenehme Situtationen (mit unseren freundlichen Ordnungshütern) gekommen bin. Wir waren einmal in einem Polizeikessel und sind einfach unbelästigt durch die Polizeikette rausmarschiert.

Soviel dazu, mein Hund (Fidi) war mit Menschen herum nie aggressiv, gelassen, hat gehört wie die eins und war gewohnt, den stillen Begleiter zu machen. Das war sein Job.

Meine beiden Maremmani könnten das, was er gemacht nicht, dafür sind sie viel zu aufmerksam, haben eine viel zu niedrige Gefahrenschwelle und reagieren manchmal schneller als mir lieb ist auf scheinbare Bedrohungen. Und, ich glaube nicht, dass ich die zwei jemals so erzogen bekomme, dass sie immer sofort hören, was ein Begleithund, der auf Dich aufpassen soll, in allen nur denkbaren Situationen tun muß.
Meine zwei führen sich manchmal wie eine geladene Waffe auf und sind es dann auch. Ich weiß nicht, was passieren würde, wenn mich jemand hier bedroht oder aggressiv würde, aber ich habe manchmal meine Zweifel, ob ich im Ernstfall die Hunde zurückhalten könnte. Das wäre aber hier auch okay (immerhin haben wir Warnhinweise), in der Stadt wäre es das nicht.
Zusammengefaßt: Ja, ein Hund ist ein guter Bewacher vor allem für Frauen, wenn sie unbelästigt überall hingehen wollen. Aber, er muß
100%ig hören, sonst kann das bös nach hinten losgehen. Und wenn Hunde eine niedrige Aktions- und Gefahrenschwelle haben, sind sie per se eher gefährlich und wenn sie dazu noch groß und kräftig sind, stimme ich Dir was Leine und Maulkorb angeht vollkommen zu.
Hunde mit Bewacherfunktion mit anderen Menschen drum herum, dürfen nicht selbst die geladene Waffe sein, die jederzeit losgehen kann. Es darf keine Situation geben, in der der Hund selbst entscheidet jetzt sein Frauchen aktiv zu bewachen, das muß immer und unter allen Umständen die Entscheidung der Hundehalterin sein.

Viele Grüße
jutta




Conny ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2007 10:10
#3 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten
Hallo Jutta ich wusste das du Antwortest

In Antwort auf:
als ein Betrunker mit ausgestreckten Armen auf mich zugetorckelt ist.


Luke hat auch schon einen Betrunkenen angebellt der auf uns zukam. Er war aber angeleint, weil ich bestimmt am nächsten Tag wenn er zugebissen hätte vom Ordnungsamt jemand da gewesen wäre.

In Antwort auf:
Aber, er muß
100%ig hören, sonst kann das bös nach hinten losgehen.



Das glaube ich ist ein Ding der Unmöglichkeit, für mich gibt es keine 100%



Gestern wieder gehabt älterer Herr sitzt auf einer Bank neben ihm sitzt sein Hund (den er kaum halten kann) Ich laufe schon in die andere Richtung.................und Hund geht auf uns los der Herr kann ihn nicht halten TOLL oder.
Wegen solchen Leute habe ich Liz schon zweimal zusammen flicken lassen (sie hat ja kein Unterfell wie Luke) auch mikt dem Argument der bewacht mich halt.
Da bekommt man Zorn und Angst oder?
Hier sind auf zu wenig Raum zu viele Hunde und immer wieder ist die Gefahr da das ich andere Menschen oder Kinder gebissen werden.
Ach vergessen, vor zwei Tagen wurde ein Kind gebissen von einem freilaufenden Frauchenaufpassenden Hund.


Gruß Conny

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" Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie mich andere gerne hätten "
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Daniela ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2007 11:10
#4 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo

Dann frage ich doch mal ganz unverschämt. Wieso nehme ich einen Herdenschutzhund und nicht einen Labrador ?

Kauf ich mir einen Rottweiler oder Schäferhund will ich ihn genau wegen seinen Eigenschaften. Will ich einen Hütehund schätze ich diesselben Eigenschaften. Der Herdenschutzhund hat das bewachen in die Wiege gelegt bekommen. Das muss ich ihm nicht anerziehen. Ich schätze diese Hunde wegen ihrer Souveränität, Ruhe und ihrem ganz persönlichem Stolz. Das bewachen kann ich eindämmen, wegnehmen werde ich es nicht in allen Bereichen. Mein Rüde hat kleine Aufgaben wo er bewachen darf. Und die nehme ich ihm auch nicht.Das wäre wie wenn ich einen Pitbull nehme und erwarten würde dass er sich mit allen Hunden verträgt. Oder einen Jagdhund wo ich verlange dass er keinen Jagdtrieb hat.

Kontrolle ist das Zauberwort. Und diese kann man auch nach einer guten Erziehung ohne Leine haben. Du hast insofern recht dass man seinen Hund nicht 100 % kontrollieren kann. Es kann immer was passieren. Auch an der Leine.

Liebe Grüsse

Daniela

Conny ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2007 11:33
#5 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

In Antwort auf:
Wieso nehme ich einen Herdenschutzhund


Leider werden diese immer mehr genommen sehn ja aus wie kleine Bärchen...........oder der Kangal ersetzt mittlerweile den Pitbull.
Ich wollte immer einer großen weißen Hund............habe aber auch zu anfangs vieles unterschätzt.



In Antwort auf:
Ich schätze diese Hunde wegen ihrer Souveränität, Ruhe und ihrem ganz persönlichem Stolz.


Schön geschrieben ja so seh ich das mittlerweile auch.


In Antwort auf:
Mein Rüde hat kleine Aufgaben wo er bewachen darf. Und die nehme ich ihm auch nicht.


Luke auch, das liegt nun mal in seiner Natur, aber mich muss er doch nicht bewachen.



In Antwort auf:
Es kann immer was passieren. Auch an der Leine.


Stimmt deswegen lauf ich immer sehr Aufmerksam durch die Welt.


Gruß Conny



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Suzy Offline



Beiträge: 351

11.11.2007 12:39
#6 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Daniela,
"[quote="Daniela"] Ich schätze diese Hunde wegen ihrer Souveränität, Ruhe und ihrem ganz persönlichem Stolz."

Ich schätze an meinen beiden ihren Stolz, ihren Eigensinn, ihre Intelligenz, aber "Ruhe" habe ich noch nicht beobachtet. Und Souveränität - ich weiß nicht, wie Du das definierst. Meine beiden sind immer (auch wenn sie scheinbar schlafen) auf dem Sprung, letztens hat mir ein Gast erzählt, er würde diese Hunde hassen, weil sie bellen schon, wenn ein Blatt vom Baum fällt - stimmt fast.

Conny,
sag doch mal was dazu, wie es ist, als Frau mit zwei großen Hunden unterwegs zu sein. Fühlst Du Dich nicht auch ein wenig sicherer als alleine? Würdest Du ohne Hund nachts alleine im Wald oder Park spazierengehen?

Vor zwei Stunden habe ich einen Anruf bekommen (Michael ist nicht da), dass irgendwer gerade auf eine unserer Weiden gefahren ist. Es war schon dunkel, ich habe Maidi und Puck geschnappt und bin auf die Suche nach dem Schafsdieb gefahren. Ohne Hund dabei würde ich mich das nicht trauen - der Schrottflintentyp bin ich nicht -.
Ich steh´ dazu, ich will dass meine Hunde mich beschützen.

Viele Grüße
jutta

PS: Ich hab keinen Eindringling gefunden, nur Reifenspuren, die sich auf hartem Untergrund verloren haben.

Daniela ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2007 13:06
#7 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Jutta

Ich empfinde diese Hunde als sehr ruhig. Ist jedoch (in den Augen des Hundes) Gefahr in Verzug sind sie blitzschnell da.

Die Situationen die Du beschreibst finde ich vollkommen ok. Ihr lebt schliesslich auch ganz anders als wir. Meine Hunde dürfen melden, sollen sie sogar. Wichtig ist dass ich aber die Kontrolle nach dem melden habe.

Ich bin auch schon komischen Gestalten unterwegs begegnet und war froh dass die Hunde dabei waren. Ich denke schon dass ein Hund abschreckebn kann und sei es durch die blosse Anwesenheit.

Liebe Grüsse

Daniela

Conny ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2007 15:28
#8 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

In Antwort auf:
Conny,
sag doch mal was dazu, wie es ist, als Frau mit zwei großen Hunden unterwegs zu sein. Fühlst Du Dich nicht auch ein wenig sicherer als alleine? Würdest Du ohne Hund nachts alleine im Wald oder Park spazierengehen?




mmmmmmmmm ich denke wenn ich unsicher laufe wird mir auch was passieren. Da ich nicht gerade klein bin und nicht schmächtig aussehe mach ich mir über so was keinen Gedanken.
Wenn ich in einer Situation wäre wo mein Hund auf mich aufpassen soll hätte ich zu mindestens hier bei uns Angst um meine Hunde den jeder Kleinganove trägt hier ein Messer oder sonst ein Tötungsintrument bei sich.

In Antwort auf:
Die Situationen die Du beschreibst finde ich vollkommen ok. Ihr lebt schliesslich auch ganz anders als wir. Meine Hunde dürfen melden, sollen sie sogar. Wichtig ist dass ich aber die Kontrolle nach dem melden habe.



Das empfinde ich auch so.



In Antwort auf:
Ich denke schon dass ein Hund abschreckebn kann und sei es durch die blosse Anwesenheit
.

Alleine die Größe meiner Hunde ist abschreckend für mach einen und wechselt die Strassenseite.


Gruß Conny



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Suzy Offline



Beiträge: 351

11.11.2007 16:03
#9 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Liebe Conny,
ich bin auch weder klein noch schmächtig und unsicher schon gar nicht, aber ich kenne meine Grenzen.

Und ja, ich kenne die Angst um meinen Hund was bewaffnete Kleinkriminelle angeht, aber ich bin ja auch noch da.

Einmal hat ein "mutiger" Jugendlicher aus ner Gruppe heraus abends Fidi ohne Grund einen Fußtritt verpaßt, Fidi hat nichts von sich aus gemacht, nur mich angeschaut (Maidi hätte ihm wahrscheinlich ungefragt an der Kelle gehangen), ich hab dem Typen dann (mehr oder weniger) wortlos eine Ohrfeige gegebem, mein Hund war ganz stolz auf mich (ich auch) und wir sind beide hocherhobenen Hauptes einfach unbelästigt weitergegangen. Teamwork ist alles - und wahrscheinlich die Basis für eine gute -gegenseitige- Beschützerfunktion.

Viele Grüße
jutta

Manuela Offline



Beiträge: 516

12.11.2007 00:40
#10 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Hallo Ihr lieben,
In Antwort auf:Ich denke schon dass ein Hund abschrecken kann und sei es durch die bloße Anwesenheit

.Das hab ich heut auch erlebt.Ich war heut morgen spazieren und auf einem Weg beim Bäcker,Da gibt es nur einen ganz schmalen Eingangsbereich und nur eine Nebentür (in diesem Eingangsbereich) wo ich Micky festmachen konnte.Ich war gerade in dem Laden als ich durch die Scheibe sah das ein gestandener Kerl vor dem Eingang kehrt machte und zu dem Bäcker auf der gegenüber liegenden Strassen Seite ging. War ihm wohl nich ganz geheuer das der Hund da saß
ich fands gut
liebe Grüße
Manuela

werner ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2007 01:21
#11 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

So ist das, wollte man die Viecher nur zum Knuddeln, dann hätte es eine Katze auch getan und man dürfte jede Wohnung beziehen und bräuchte keine Steuern bezahlen.
Und wenns dann doch darum geht, einen Begleiter zu haben, könnte man sich was zum in die Tasche stecken zulegen.
Man ersparte sich sehr viele Probleme.

Also ist es gut, daß ein Hund, der mehr abverlangt, auch führ mehreres gut ist.

Meine Freundin nahm nach schlechten Erfahrungen zum Baden in den Isarauen immer den großen Schäferrüden mit, dann war Ruhe mit Belästigungen.

Und ich kenne die Reaktion von Conny. Waren 14 1/2 Jahre lang mein ständiger Begleiter.
Man gewöhnt sich dran.
Was anderes kann man auch nicht tun, denn mit großen Hunden kann man heute keine Fremden mehr zufriedenstellen, das haben die Medien kaputtgemacht.

Ich habe sehr viele Nachteile in Kauf genommen, statt die Hunde wegzugeben, wie es die Situation Dutzende Male erfordert hätte und ich werde nie mehr in die Position kommen, die ich bei konsequenter Konzentration auf meinen eigenen Vorteil hätte erreichen können.

Im Gegenzug war ich all die Jahre nie alleine.
Und jetzt bin ich nicht in der Situation, wieder einen Hund aufziehen zu können, also muß ich mit der Lücke zurechtkommen, die ihr Tod gerissen hat.

Da habe ich 2mal keine Lust, mich mit solchen Anschuldigungen auseinanderzusetzen.


Mir ist die Bilanz positiv, trotz allem Ärger. Und den Hunden sowieso.

Gruß
Werner

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2007 11:39
#12 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Ich muss sagen, auch ich habe mich für einen Maremmano entschieden, weil ich AUCH einen Beschützer haben wollte - sonst hätte ich mir einen Golden Retriever oder Berner Sennenhund geholt...

Ich bin manchmal nachts alleine und schätze es sehr, dass die Hunde aufpassen und bei verdächtigen Geräuschen anschlagen. Ich sperre meist nicht mal die Tür ab...

Ich hatte zwischenzeitlich aber das Problem, dass Eliano meinte, er müsste mich immer und überall verteidigen - das war nicht mehr OK und auch nicht tragbar - keiner konnte mir die Hand geben, wenn ich jemanden unterwegs getroffen habe und so... Mittlerweile haben wir das eindeutig geklärt - er weiß, dass ICH bestimme, wann es gefährlich ist und wann nicht - er darf seine Meinung mitteilen, aber entscheiden tue ich!
Wenn ich mich aber unsicher fühle oder bedroht (z.B. durch betrunkene o.ä.), finde ich es sehr angenehm, den Hund dabei zu haben. Das war auch schon so, als wir noch Leonberger hatten - da hatte ich nie ein Problem, nachts nochmal rauszugehen - der sonst so friedfertige Rüde hat allen unerwünschten personen sehr deutlich gesagt, dass sie fernbleiben sollen!

LG
Claudia

Suzy Offline



Beiträge: 351

12.11.2007 11:43
#13 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Liebe Claudia,
genau das habe ich mit vielen Worten auch sagen wollen.
Es ist einfach ein gutes Gefühl, den/die Hunde da zu haben.
Viele Grüße
jutta

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2007 12:01
#14 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

Jutta,

ich sehe, wir verstehen uns

Auch, wenn ich nicht DIE landschaftliche Umgebung habe, die du geniesst, haben meine Hunde sehr wohl eine Wachfunktion - das wissen auch die Nachbarn und sind nicht böse drum!

LG
Claudia

brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2007 16:28
#15 RE: DER HUND BEWACHT MICH Zitat · antworten

hallo

ich versteh euch ja.
nun kommt mein ABER

nicht in allen situationen darf mein hund mich "verteidigen" . eigentlich möcht ich gerne selber sicher sein. sprich selbstverteidigungs kurs, etc- wenn ich mich unwohl fühle wenn ein betrunkener kommt dann hab ich ein problem das ich selber lösen möchte ohne meinen hund.
es gibt ja auch situationen wo ich den hund nicht dabei hab, da muss ich ja auch genug sicherheit für mich haben dass ich das alleine schaffe. oder geht jemand von euch NUR mit hund raus?
zusätzlich gibt es verschiedene vertreter der HSH. nicht jeder verteidigt ausserhalb seinen besitzer, bei uns im garten, ja klar. aber ausserhalb....ich bin letzthin mal mit dem zug und jessy zu conny gefahren.ich musste x-mal umsteigen und mit jessy durch getümmel und menschenmengen hetzten, auch da hatte ich situationen wo ich sagen könnte, jeder andere HSH hätte da vielleicht durchgedreht. ICH hab meinem hund aber die sicherheit gegeben dass es in ordung ist, dass ICH das klären kann ohne ihn.
ein beispiel: jessy lag zusammengreollt unter meinem sitz im ICE-zug. wir hatten absolut keine platz und der zug war voll. da kommt der zöllner bückt sich udn wuschelt einfach an meinem hund rum.mir ist das herz in die hose gerutscht da ich den obligatorischen maulkorb nicht drauf hatte. brauchen wir ja auch nicht.
wa wäre geschehen wenn mein hudn mich da verteidigt hätte? bei einem grenzzöllner?
ein weiteres beispiel : ich geh spazieren udn ein betrunkener kommt mir entgegen. roma würde ihn beissen, mal anegnommen, dann hätt ich aber ein riesenproblem. ich würd ne anzeige kriegen, eventuell eine maulkorbpflicht.

ich verstehe das mit dem grundstück bei jutta, auch auf unserem grundstück, im eigenen garten. aber ich unterscheide da zwischen draussen ( ausserhalb des grundstücks ) und nicht.
ausserhalb darf kein hund mich bewachen, da muss ich der starke rudelchef sein.

ich hoff ich konnte meine gedanken ausdrücken dazu.
ich will nicht ausdrücken dass ihr was falsch macht oder ich es richtig mache, ich will einfach sagen dass es für mich unterschiede gibt, auch situationsabhängig und abhängig wo man wohnt udn was man mit dem hund macht.

lg brigitte

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