Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 47 Antworten
und wurde 3.561 mal aufgerufen
 Spiel, Spass, Motivation
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Manuela Offline



Beiträge: 479

11.01.2008 10:39
mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hallo und guten Morgen,
wie ich schon ein paarmal geschrieben habe,kann ich Micky nicht mit anderen Rüden spielen oder überhaupt näheren Kontakt zulassen,da es nur Stänkerei seinerseits gab,wozu ich absolut keine Lust zu habe und deswegen es gar nicht erst weiter ausprobiere .
So jetzt aber meine Frage !!!! oder vielmehr würde mich Interessieren , was Ihr machen
würdet.
Seit wir Micky (fast 3 Jahre) haben treffen wir ab und an einen Husky -Schäferhund Mix Rüden (kastriert und ca 7 Jahre )die beiden haben super zusammen gespielt und das Thema Rüde war eigentlich keins.........Bis Micky älter wurde
Er fing an ihn zu klammern,von hinten drauf zu springen,was natürlich der andere auch nicht wirklich toll fand und mit Hunden an der Leine ist es erdenklich schlecht in so eine Situation zu kommen.
Also haben wir dadurch bedingt immer etwas Abstand gehalten.
Jetzt haben wir uns aber schon bestimmt ein halbes Jahr gar nicht mehr gesehen und der Besitzer von Tobi kam schnurstrax auf uns zu und ich hab schon die absolute Kriese bekommen ,weil ich nicht wuste was macht meiner .... Ich habe ihn dann gebeten erstmal bisschen Abstand zu halten da ich nicht weiß wie Mick reagiert und da ich vor einiger Zeit operiert wurde auch nicht erst ein Tauziehen machen würde.
Also...die beiden haben sich mit einem Abstand von ca 1 meter dann angeguckt,aber absolut keine agressiven Anstalten gemacht (der andere eh nicht ,der ist einfach nur lieb ) Micky hat sich dann einfach neben mich gesetzt und abgewartet bis wir mit quasseln fertig waren
SOOOOO und jetzt weiß ich nicht wirklich ob ich es wagen kann die beiden mal auf einem freien Gelände zusammen toben zu lassen ??? ich habe echt nur Panik das die beiden anfangen sich zu beißen und ich nicht weiß wie das ausgeht (der andere hat 12 Kilo weniger als Mick) andererseits,wenn ichs nicht ausprobiere werde ich nie wissen ob es gut gegangen wäre .hmm.Jedenfalls meinte der andere Besitzer ..er wäre ganz zuversichtlich das das klappen würde ...
Sein Wort in Gottes Ohr
lieben Gruß
Manuela

Christa ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2008 15:10
#2 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

das kenn ich, hatte leo auch mal. Ich mach es immer so das wir mit dem anderen hund-mensch-gespann
ein stück spazieren gehen. dann haben die hunde zeit sich zu begutachten. dann werden sie los gemacht und wir menschen gehen weiter, die hunde folgen eigentlich immer, leo jedenfals. raufereinen hatten wir so noch garnicht.

gruß christa

brigitte ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2008 16:58
#3 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

hallo manuela

bei mir kam jetzt gleich die frage auf: warum willst du dass die miteinander spielen?
also, genauer gefragt, trefft ihr euch zufällig? oder geht ihr miteinander laufen?

lg brigitte

Manuela Offline



Beiträge: 479

11.01.2008 19:13
#4 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hallo Brigitte,
ja eigentlich treffen wir uns immer mehr zufällig....
Ich finde es eigentlich schade,das Micky sich so selten mit anderen Hunden austoben kann,deswegen fände ich es persönlich gar nicht schlecht wenn er mal jemanden hätte mit dem er so richtig rennen kann.
Das Problem ist, die Mädels mit denen er sonst spielt sind alles nicht seine Gewichtsklasse und da geht das Problem schon los,desweiteren sind die Mädels schneller von der toberei genervt und wollen auch dementsprechend schneller ihre Ruhe haben.
lieben Gruß
Manuela

werner ( gelöscht )
Beiträge:

12.01.2008 00:11
#5 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten
Ist eigentlich nicht normal, daß Rüden miteinander spielen, auch wenn sie miteinander leben.
Gemeinsame Aktionen, die Teamarbeit erfordern ja, aber Spielen eher selten, bei Langeweile oder um sich des Ranges zu versichern.

Daß kastrierte Rüden eine so "weibliche" Ausdünstung haben, daß nicht kastrierte Rüden gerne draufspringen, kenn ich auch. Ob's die Spielneigung fördert, weiß ich nicht, da fehlt mir die Langzeitbeobachtung.

Was die Spielneigung anscheinend fördert, ist, die Hunde zu kastrieren, bevor sie ausgewachsen sind.
Aber ob das dann richtige Hunde sind ?
Die irritieren andere Hunde mit ihrem Spieltrieb mehr als sie anzustecken.

So sind jedenfalls meine Beobachtungen.


Gruß
Werner
Manuela Offline



Beiträge: 479

12.01.2008 02:41
#6 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hallo,
mit spielen mein ich :das rennen oder gegenseitiges jagen zweier Hunde,da ich einfach der Meinung bin,das wenn wir mit unserem spazieren gehen,oder den Hunden Aufgaben stellen sie längst nicht so auspowern können wie eben dieses toben oder spielen mit Artgenossen.
Ich sehe ja wenn er mit Hundemädels tobt oder ob ich mit ihm ,,normal " laufe.Das erstere macht ihn wesentlich zufriedener und meines Erachtens auch ausgeglichener.

Das mit dem besteigen,bespringen (wie auch immer) ist, denke ich nicht unbedingt eine Aufforderung zum spiel,sondern eher ein Zeichen das derjenige der unten ist nicht den nötigen Respekt bekommt (als andere Rüde oder auch als Mensch).Micky hatte nämlich diese Tour vor 1 bis 1 1/2 Jahren ganz extrem drauf ....
Aber nur bei unterlegerenen Männchen,kleinen Kindern und die Patentante meines Sohnes
Bei Hündinnen sollte man meinen ok ,,,aber das ist nicht so,deswegen ist meine Meinung das das lediglich Macho gehabe ist!!!!!!!!!!
lieben Gruß
Manuela

wir sind heute übrigens nebeneinander spazieren gegangen und die beiden haben sich beschnüffelt,nix passiert und ich freu mich da wirklich drüber,denn so war es ja nicht immer Hallo Rupp das Thema Kastration hat sich somit komplett erledigt.

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

12.01.2008 22:17
#7 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Mein Eliano spielt schon mit anderen Rüden - allerdings nur mit deutlich rangniedrigeren und kastrierten Rüden.

Ich denke auch, dass Mickys Aufreiten eine Dominanzgeste dem anderen Rüden gegenüber ist. Meine Hündin macht das auch (bei Rüden und Hündinnen) - gibt der oder die andere dann nach, dann kann man in schönster Harmonie spielen und toben...

LG
Claudia

Rupp Offline




Beiträge: 536

13.01.2008 11:17
#8 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

In Antwort auf:
das Thema Kastration hat sich somit komplett erledigt.


Hallo Manuela,
es freut mich für Dich und für Micky, daß Du den zwar schwierigeren aber besseren Weg dieser Problemlösung gewählt und damit Erfolg gehabt hast.

Liebe Grüße
Rupp

Manuela Offline



Beiträge: 479

13.01.2008 20:59
#9 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hallo,


Mein Eliano spielt schon mit anderen Rüden - allerdings nur mit deutlich rangniedrigeren und kastrierten Rüden.


Ich denke auch, dass Mickys Aufreiten eine Dominanzgeste dem anderen Rüden gegenüber ist. Meine Hündin macht das auch (bei Rüden und Hündinnen) - gibt der oder die andere dann nach, dann kann man in schönster Harmonie spielen und toben...

und genau das mein ich.... ,das ich keine Lust habe das der andere nicht nachgibt !!!!!!!! und es womöglich eine deftige beißerei gibt

ich bin völligstens im Zwiespalt ob ich das riskieren soll oder ihn lieber doch nicht mit dem anderen Rüden zusammen lasse

was würdet ihr mir denn Gefühls oder Erfahrungsmäßig so raten ??
ich weiß wirklich nicht .hmm

lieben Gruß
Manuela

werner ( gelöscht )
Beiträge:

13.01.2008 21:06
#10 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Ich sage dazu, es ist völlig unnatürlich, zu erwarten, daß sich 2 Rüden, deren Rangfolge nicht geklärt wurde, zum Spielen zusammenfinden.

Derartige Strukturen hat die Natur nicht vorgesehen, Tiere sind effizienter im Leben als wir, haben ja keine Zeit zu verschenken.

Ein ranggleicher Rüde hat zu gehen und sich ein eigenes Revier zu suchen.

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

13.01.2008 21:41
#11 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

In Antwort auf:
und genau das mein ich.... ,das ich keine Lust habe das der andere nicht nachgibt !!!!!!!! und es womöglich eine deftige beißerei gibt



Wenn ihr gemeinsam spazieren geht, ohne dass die beiden sich angiften bzw. versuchen, den anderen durch ihre Körpersprache zu dominieren oder zu provozieren, dann würde ich es mal versuchen. Ich lasse meinen Rüden bestimmt nie mit einem anderen Rüden frei laufen, ohne dass wir vorher gemeinsam spazieren waren, die beiden ruhig und ohne Stress nebeneinander hergingen.

Ob du das Risiko eingehen willst, muss du sicher selbst entscheiden, dass kann dir keiner abnehmen.

LG
Claudia

Manuela Offline



Beiträge: 479

13.01.2008 22:46
#12 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hi Claudia,
da hast du recht mit dem selbst entscheiden .....
aber es ist manchmal etwas leichter wenn man mal die Meinung anderer Leute hört
zumal einige ja auch sehr selbstbewusste Rüden haben und vielleicht erfahrungsgemäß den einen oder anderen Ratschlag geben können.
Manu

werner ( gelöscht )
Beiträge:

13.01.2008 23:12
#13 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Rüden, die zur Dominanz neigen und bei anderen dominanten Rüden mit den Zähnen nachhelfen wollen, kann man meiner Erfahrung nach entweder selbst gut dominieren, so daß der eigene Rüde es im Beisein seines Bosses nicht wagt, die eigene Rangfolge durch Kampf zu klären, dann ist ein Verweilen neben dem anderen Rüden nicht möglich, sondern nur ein bißfreies Passieren in ausreichendem Abstand, also oberhalb der Selbstverteidigungsdistanz.

Da kümmert sich der eigene Hund aber selbst drum, wenn das Verhältnis klar ist, er wird also dicht bei dir bleiben und die Distanz zum Anderen wahren. Falls der nicht angreift. Scharf beobachten mußt du trotzdem immer, denn wenn dein Hund etwas zu weit von dir weg ist, kommt er wohl eher nicht, sondern möchte hinlaufen, in dem Momment muß er gerufen werden.

Die 2. Möglichkeit ist, den Hund an freie Rüdenkontakte zu gewöhnen, bei mir ging das anfangs nur mit Maulkorb, denn man hat keine Kontrolle mehr, wenn zwei Rüden nebeneinander stehen und nach dem Taxieren eben nicht mit geklärter Rangfolge auseinandergehen, sondern es letztlich doch ausraufen wollen.

Man kann natürlich nur dem Hund einen Maulkorb verpassen, der normalerweise die Beißereien anfängt, beim Opfertyp wär's fatal.

Man muß aber dann den Rüden das Feld überlassen, denn danebenstehen ermutigt zu sehr und dazulaufen, wenn noch nichts passiert ist, ist das deutliche Startsignal für Kampf. Rufen ebenso, da es dann im Hormonstreß doch wohl eher als Positionsbestimmung interpretiert wird denn als Signal zum Herkommen. Er könnte in dem Moment auch nicht kommen. Denn er muß erst noch den Weg finden, ohne Ansehensverlust gehen zu können.
Man muß dringend auf sowas Rücksicht nehmen, da steht man als Mensch nicht drüber.

Hat der Rüde genügend geübt, gezwungen durch den Maulkorb, sein Verhältnis über andere Mittler als die Zähne zu klären, klappts auch wieder ohne Maulkorb.

Dauernde Kontakte sind dann aber nötig, sonst verschleift sich das wieder Richtung ursprüngliche Vorliebe.


Am besten geeignet finde ich da zum Beispiel in München den Englischen Garten, wenn viele Hunde herumlaufen und stets mehrere Rüden frei laufen.
Da überlegt es sich der Eigene schon aus Selbsterhaltungstrieb mehrmals, ob er nicht doch lieber friedlich bleibt.
Und schon hat er wieder ein streßfreies positives Rüdenerlebnis auf dem Erfahrungskonto.


Und wenn's doch mal passiert, daß der eigene Rüde mit Maulkorb gebissen wird, dann weiß man gleichzeitig, welchen Hund man den Rest des Hundelebens nur noch mit Abstand passieren darf.
Das überträgt sich meiner Erfahrung nach nicht dauerhaft auf jeden anderen Rüden.
Zumindest geht's ja hier speziell um psychisch robuste dominante Hunde, die nehmen solche Sachen zwar persönlich, leiden aber nicht weiter drunter.

Ich glaub', du verlangst einerseits zuviel von deinem Hund und traust ihm andererseits teilweise zu wenig zu.

Und letzlich - sorry, ich habs bemerkt, als ich meine Welpen loswerden wollte - JEDER, wirklich jeder, will einen dominanten Rüden - wenn er einen Rüden will - dann müssen die Leute halt später auch mit einem solchen leben lernen.
Und das wird Geduld und Nerven kosten - und Durchsetzungsvermögen. Und Tierarzt.
Bei einem richtigen Hund heilen normale Reißzahnlöcher aber auch von selbst. Man kann auch mit billiger Augensalbe nachhelfen, die gibts gleich mit Spitze vorn dran. Bloß das überzüchtete Viehzeug hat wegen jedem Kratzer gleich einen teuren Abszeß.

Und erst einen dominanten Rüden wollen und dann aus Angst und Bequemlichkeit weg mit den Hoden ..... das ist eine Frauenlösung und unfair dem Hund gegenüber. Mach ich nicht und akzeptiere ich nicht. Das geht auch anders.


Gruß
Werner
Manuela Offline



Beiträge: 479

14.01.2008 01:24
#14 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten

Hallo Werner,

Rüden, die zur Dominanz neigen und bei anderen dominanten Rüden mit den Zähnen nachhelfen wollen, kann man meiner Erfahrung nach entweder selbst gut dominieren

was meinst du mit Erfahrung ?? und wie dominierst du einen Hund in dem Falle ??

zu 2.... ich habe gar keinen Maulkorb Hallo Brigitte !!!!!!!

Hat der Rüde genügend geübt, gezwungen durch den Maulkorb, sein Verhältnis über andere Mittler als die Zähne zu klären, klappts auch wieder ohne Maulkorb.

wie klärt ein Hund das denn anders als wie üblich über die Zähne ??? und steigert das nicht vielleicht sogar das Agressionspotenzial anderer Rüden gegenüber das Hund auch noch so ein blödes hinderliches Teil tragen muss ?



Am besten geeignet finde ich da zum Beispiel in München den Englischen Garten,

wäre ganz schön weit so ca 8 std.Autofahrt

Nein im Ernst...das hatten wir hier schon auf einer unserer Hundewiesen (riesengroßes Gelände an der Ruhr) ,wo sich zeitweise bis 100 Hunde mit Besitzern tummeln.Alle paar Meter wurde aufs neue gestänkert,geknurrt und gebissen und irgendwann lässt man es .
Zumal du dir mit so einem verhalten nicht gerade Freunde unter den anderen Besitzern machst.Das trifft nicht uns,aber aus Gesprächen mit anderen Besuchern kannte man schnell die Beisser die diesen Ruf ruck zuck weg haben..

Ich glaub', du verlangst einerseits zuviel von deinem Hund und traust ihm andererseits teilweise zu wenig zu.
was meinst du mit zuviel und zuwenig ???

JEDER, wirklich jeder, will einen dominanten Rüden - wenn er einen Rüden will - dann müssen die Leute halt später auch mit einem solchen leben lernen.

finde ich nicht!!!!! ich finde Rüden z:B nicht wegen der Dominanz so toll, sondern weil ihr Erscheinungsbild meist etwas ausdrucksvoller ist als bei Hündinnen, aber letztendlich entscheide ich des Tieres wegen und nicht nach dem Geschlecht!!!!!!!!!!!!--- sonst wäre Micky vielleicht immer noch im Tierheim .
Außerdem haben wir beiderlei Geschlecht gehabt ( Schnautzer ,Schäferhunde,Wolfspitz ) und es gibt solche und solche.Manche Rüden waren Weicheier und dafür die Weiber die Hyänen.

Und erst einen dominanten Rüden wollen und dann aus Angst und Bequemlichkeit weg mit den Hoden ..... das ist eine Frauenlösung und unfair dem Hund gegenüber. Mach ich nicht und akzeptiere ich nicht. Das geht auch anders.

und das ist eine Antwort die nur von einem Mann kommen kann !!!!!!!!!!

Das ist ja lobenswert das du das nicht machst,aber du musst auch in manchen Fällen vielleicht mal die Seite derjeniger sehen die das Ihren Hunden zumuten,antun oder wie immer du es nennen willst.
Vielleicht ist es in einigen Fällen für diese Menschen der letzte Schritt anstelle Ihren Hund abzugeben.Ob sich damit die Probleme wirklich lösen lassen ist dahin gestellt,aber ich bin der Meinung,das alle Leute die sich mit Kastration befassen sich auch dazu ihre Gedanken machen .
Ich habe letztens noch fast 2 Stunden mit einer Frau telefoniert und versucht sie davon zu überzeugen den Hund nicht Kastrieren zu lassen. Sie will es noch einige Zeit versuchen.Ich kann sie total gut verstehen, denn ich habe hier auch in diesem Forum nach Antworten dazu gesucht und habe meinen Weg mit EIERN gefunden
Aber es gibt eben auch Menschen die dieses nicht können und deswegen verurteile ich sie nicht.. UND außerdem !!!!! ist es nicht besser ein Leben OHNE EIER als im Heim,eingeschläfert oder sonstwo wo es den Tieren nicht wirklich gut geht zu sein ?????
Gruß zurück
Manuela

werner ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 02:32
#15 RE: mit anderen Rüden spielen Zitat · antworten
>>>>>[quote="Manuela"]
was meinst du mit Erfahrung ?? und wie dominierst du einen Hund in dem Falle ?? <<<<<



Das hab' ich schon geschrieben, hier irgendwo.
Ich hab' mir angeschaut, wie es Hunde untereinander machen und mir da Anregungen geholt - damit mein Hund mich auch versteht
Und ich bin eisern sturer als meine Hunde.


>>>>>zu 2.... ich habe gar keinen Maulkorb Hallo Brigitte !!!!!!! <<<<<



Ohne Maulkorb gehts sicher nicht. Nicht, wenn ich den Hund frei lasse.
Wäre auch verantwortungslos den anderen gegenüber.

Und ich weiß nicht, wie ich mit dem Hund an der Leine natürliches gutmütiges Verhalten üben soll.
Die Leine ändert alles, weil sie die Hunde der Eigenverantwortung entbindet und sie an mich weiterleitet.
Hatte zumindest solche Eindrücke.
Wenn ich dann MIT Leine an einen anderen Rüden rangehe, ist das schon fast ein Freibrief für meinen Hund.
Klar, das kann man auch wieder ändern, aber ich hatte die Leine nie dabei und habe das daher freilaufend geübt.
Wollte eben, daß es so klappt, weil mich Leine nicht interessiert.

Es mußte aber der größte Plastikkorb sein, der im Handel ist.
Die großen Lederkörbe sind nicht so steif, daß sie Beißen sicher verhindern und die Textilteile taugen nur für kurze Busfahrten, weil der Hund damit nicht hecheln und nicht trinken kann.



>>>>>wie klärt ein Hund das denn anders als wie üblich über die Zähne ??? <<<<<<


Die haben da ein großes Potential an nonverbaler Kommunikation - funktioniert hervorragend.


>>>>>>und steigert das nicht vielleicht sogar das Agressionspotenzial anderer Rüden gegenüber das Hund auch noch so ein blödes hinderliches Teil tragen muss ?<<<<<<


Nein - es steigert die Vorsicht. Ganz deutlich zu bemerken.


>>>>>>>Am besten geeignet finde ich da zum Beispiel in München den Englischen Garten,
wäre ganz schön weit so ca 8 std.Autofahrt <<<<<<<


War mein Übungsfeld, nur ein Beispiel.


>>>>>>>Nein im Ernst...das hatten wir hier schon auf einer unserer Hundewiesen (riesengroßes Gelände an der Ruhr) ,wo sich zeitweise bis 100 Hunde mit Besitzern tummeln.Alle paar Meter wurde aufs neue gestänkert,geknurrt und gebissen und irgendwann lässt man es .<<<<<<<<


Mehr Ausdauer. Weil sichs lohnt.


>>>>>>>>Zumal du dir mit so einem verhalten nicht gerade Freunde unter den anderen Besitzern machst.Das trifft nicht uns,aber aus Gesprächen mit anderen Besuchern kannte man schnell die Beisser die diesen Ruf ruck zuck weg haben..<<<<<<<<<


Nicht, wenn sie sehen, daß du dran arbeitest und dein Hund zur Zeit nicht beißen kann.
Dann kehrt sich's sofort um in die Sorge, daß aber doch der eigene beißen könnte .....
Zumindest in München.
Da ist man mehr auf Leben und leben lassen als im Norden - wie ich leider die letzten Jahre hier in OS feststellen mußte.



>>>>>>>Ich glaub', du verlangst einerseits zuviel von deinem Hund und traust ihm andererseits teilweise zu wenig zu.
was meinst du mit zuviel und zuwenig ???<<<<<<<<<<



Siehst du ja. Du kennst die Kommunikationsmöglichkeiten deines Hundes noch gar nicht.
Andererseits verlangst du mit der Spielerei ohne vorheriges Ausmachen der Rangordnung unmögliches von einem Rudeltier.



>>>>JEDER, wirklich jeder, will einen dominanten Rüden - wenn er einen Rüden will - dann müssen die Leute halt später auch mit einem solchen leben lernen.
finde ich nicht!!!!! ich finde Rüden z:B nicht wegen der Dominanz so toll, sondern weil ihr Erscheinungsbild meist etwas ausdrucksvoller ist als bei Hündinnen, aber letztendlich entscheide ich des Tieres wegen und nicht nach dem Geschlecht!!!!!!!!!!!!--- sonst wäre Micky vielleicht immer noch im Tierheim .<<<<<


Ist ja schön.
Meine untergeordneten Rüden waren so prächtige Hunde, aber sie waren gegenüber den dominanten eben nur halbe Portionen, die erst weg gingen, als die dominanten nicht mehr zu haben waren.
Einen davon habe ich jahrelang gesehen - ganz toller Hund, und KEINE Beißereien.

Prinz dagegen bekam ich wegen seiner Dominanz total verschlagen wieder zurück - und war so ein guter Hund.
Und noch von einem habe ich viel später erfahren, daß die Besitzerin mit ihm überhaupt nicht klarkam und der Hund auf eine Odyssee ging.

Und was les' ich hier wieder ???? Hunde künstlich mit Butter mästen, damit sie schön bullig dastehen. Ist das was anderes als Dominanz ausstrahlen zu wollen ?



>>>>>>Außerdem haben wir beiderlei Geschlecht gehabt ( Schnautzer ,Schäferhunde,Wolfspitz ) und es gibt solche und solche.Manche Rüden waren Weicheier und dafür die Weiber die Hyänen.<<<<<<<


Normal. Jeder ist anders.


>>>>>Und erst einen dominanten Rüden wollen und dann aus Angst und Bequemlichkeit weg mit den Hoden ..... das ist eine Frauenlösung und unfair dem Hund gegenüber. Mach ich nicht und akzeptiere ich nicht. Das geht auch anders.
und das ist eine Antwort die nur von einem Mann kommen kann !!!!!!!!!!<<<<<<<



Ja.



>>>>>>Das ist ja lobenswert das du das nicht machst,aber du musst auch in manchen Fällen vielleicht mal die Seite derjeniger sehen die das Ihren Hunden zumuten,antun oder wie immer du es nennen willst.
Vielleicht ist es in einigen Fällen für diese Menschen der letzte Schritt anstelle Ihren Hund abzugeben.Ob sich damit die Probleme wirklich lösen lassen ist dahin gestellt,aber ich bin der Meinung,das alle Leute die sich mit Kastration befassen sich auch dazu ihre Gedanken machen .
Ich habe letztens noch fast 2 Stunden mit einer Frau telefoniert und versucht sie davon zu überzeugen den Hund nicht Kastrieren zu lassen. Sie will es noch einige Zeit versuchen.Ich kann sie total gut verstehen, denn ich habe hier auch in diesem Forum nach Antworten dazu gesucht und habe meinen Weg mit EIERN gefunden
Aber es gibt eben auch Menschen die dieses nicht können und deswegen verurteile ich sie nicht.. UND außerdem !!!!! ist es nicht besser ein Leben OHNE EIER als im Heim,eingeschläfert oder sonstwo wo es den Tieren nicht wirklich gut geht zu sein ?????
Gruß zurück
Manuela<<<<<<<<




Ich weiß es nicht.
Bei meiner Freundin war's ganz klar mangelnde Konsequenz und Unwillen, sich auf die Bedürfnisse des Rüden einzulassen. Also typisch fraulich eben. Eier ab gefällt irgendwie unheimlicherweise vielen Frauen. Einen typischen schwierigen Machohund können die wenigsten leben lassen. Dabei kann der Hund nichts für verquere menschliche Gedankengänge.
Und Bequemlickeit wars bei ihr auch.

Ich bin beispielsweise meiner Hunde wegen noch nie auch nur nach Mallorca geflogen, weil Flüge für 2 Hunde teurer kommen als der ganze Rest.
Also keine Billigflüge und maximal Elba als Reiseziel.

Bei meiner Freundin dagegen stapelten sich bei ihrer Mutter schon die "umständehalber" abgegebenen Hunde, weil sie so ein reiselustiger Geist war und nichts auslassen wollte.
Wäre ich auch gern, aber ich setz' Prioritäten. Und zwar zugunsten der Hunde, wenn ich Hunde habe.

Und drum gibts bei mir so schnell kein Aufgeben, denn eine Hundepsyche sollte klar genug strukturiert sein, daß man mit Geduld, Liebe und Konsequenz fast alles erreichen kann. Wenn man nicht vorher gefressen wird.

Gruß
Werner
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen