Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 752 mal aufgerufen
 Allgemeines
Seiten 1 | 2
Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

20.07.2010 02:55
Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo zusammen,

wie in meiner Vorstellung zu lesen ist unser Monello gerade knapp 6 Monate.
Nun liebt er alle Menschen, egal ob Besuch im Haus oder draußen.
Ansich eine feine Sache da wir Hauptsächlich einen Familienhund wollten.
(Katzen oder Hunden vor unserem Garten, also seinem Revier, grollt sein unmut vom Balkon oder aus dem Garten entgegen, ist er jedoch auch draußen freut er sich über den Spielkameraden)
Nun stellt sich uns aber die Frage ob sich dies noch ändert, wie oft gelesen, oder er immer alles und jeden ins Haus lässt!
Wir finden es toll das man mit ihm überall hingehen kann ohne murren und knurren und er jeden Menschen toll findet, aber zu Hause sollte er dann doch auch aufpassen und bei bedarf reagieren, sprich zumindest anschlagen.
Einen "anschläger" der mit wendeldem Schwanz an die Tür rennt haben wir schon Der wirkt aber aufgrund seiner größe schon nicht recht abschreckend, hihi.

Ist er dafür noch zu jung und es ändert sich "automatisch" wie man immer wieder liest, oder muss man dabei nachhelfen, wenn ja, wie?
Also nicht falsch verstehen, wir wollen keinen Kläffer oder "Kampfhund", aber bei offener Schlafzimmertür beruhigt schlafen wäre schon ein Anfang

Im Moment würde er einem Einbrecher noch das Werkzeug tragen und den weg zeigen

Wie gesagt, wir haben einen Terrier-Dackel Mix mit Dickschädel und daher gutes training für einen HSH aber es ist auch unser erster HSH und alles kann man doch nicht nachlesen. Aufgrund der Seltenheit finden sich auch keine Gleichgesinnten bei uns in der Gegend :(
Bis auf einen 11 Jahre alten Maremmano, der aber auch erst mit 9 Jahren zu ihnen kam, somit auch keine/kaum Erfahrung in Sachen Erziehung.

Würde mich freuen etwas von euch zu hören!

LG Christian

Manuela Offline



Beiträge: 516

20.07.2010 20:50
#2 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Christian,
ersteinmal herzlich Willkommen :)

da habt Ihr ja einen süßen Kerl.

sei ganz beruhigt !!!! es ändert sich noch ..vielleicht mehr als Euch lieb ist (das sag ich jetzt einfach mal so * lach*)

Micky fing nach dem ersten Jahr an rumzuzicken (so ab dem 13 Monat - Pupertät ? ) und dann muss man rigoros am Ball bleiben ,wenn man
möchte das es so bleibt wie es vorher war !! sprich :

überall mit hinnehmen können ,Besuch empfangen, anderen Hunden /Tieren gegenüber.

Auf sein Revier also Euer zu Hause wird er auch ohne euer zutun aufpassen, da braucht ihr garnichts machen ,außer bei gewolltem Eintreten des Besuches ihn rufen ,denn es kann passieren das er ihn nicht reinlässt ;)) und total verbellt oder wahnsinns Randale macht und ihn nicht aus den Augen lässt.

Nachhelfen würde ich auf keinem Fall ,denn der Schutztrieb ist auch so schon stark ausgeprägt und es wird auch immer davor gewarnt dies zu tun.

Die Hunde waren ja auch mal auf der Liste und kein vernünftiger Hundeverein würde diese Rasse zum Schutzdienst nehmen.
Suche - Unterordnung- Begleithund alles ok aber auf keinen Fall Schutzdienst !!

Dann kann es passieren das der Schuss nach hinten los geht.

Lasst ihm einfach Zeit groß zu werden ,seit konsequent und erzieht ihn das er umgänglich und lieb bleibt, dann ist ein schönes Stück Arbeit geschafft.

Ach du schriebst !! aber bei offener Schlafzimmertür beruhigt schlafen wäre schon ein Anfang .Wie meinst du das ?? hast du die wegen Einbrechern zu ? *lach*

lG
Manuela

Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2010 00:03
#3 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Manuela,

Danke für's Willkommen heißen!

Ja, süß ist er auf alle Fälle, meine Frau meckert meinen Sohn und mich schon an weil wir ihn "angeblich" so verhätscheln
Naja er ist eben noch jung und braucht zuneigung, NEINS bekommt er eh oft genug zu hören, bei seinen Kleptomanischen Veranlagungen
Er klaut so gut wie alles was er erreichen kann, da kann man schimpfen was man will und ihm Alternativen anbieten was man will, da ändert sich nichts.
Das buddeln im Garten hat er bis auf ein Loch aufgehört, mal sehen wie lange das anhält...
Den Gemüsegarten hat er mittlerweile auch als no-go akzeptiert, ist auch kein Vergnügen für so einen Salatkopf wenn er drauf latscht, hehe.
Zur Abkühlung gibt es einen kleinen Pool für ihn, auch wenn das eine Sauerei ist wenn er gleich danach ins Haus rennt, nützt ja nichts bei den Temperaturen.

Was uns allerdings unklar ist, sind seine Vorlieben für Miniaturspielzeuge. Sprich, Fliegen, mini Käfer, Papierfuzel, Flaschenverschlüße aus Plastik und Plastikflaschen allgemein. Man räumt eh alles weg weil man es weiß, aber bei der Hitze steht dann doch mal was rum und dann kommt der Kleptomane durch. (Gibts auf Sardinien Mafia? Vielleicht vererbt *lach*)
Ihr seht, wir nehmen das sowieso mit Humor, anders glaube ich geht das auch nicht mit einem Welpen/Junghund dieses Kalibers.

Also kann man dem trauen was man liest und es schlägt irgendwann um vom freundlichen alles und jeden möger in einen eher zurückhaltenden Aufpasser, um es salop zu sagen.
Mit dem Schutzhund wußte ich, damit "züchtet" man sich eine Maschine her. So soll es auf keinen Fall sein!
Erst waren wir in der Welpenschule zusammen mit einem Golden Retriever, einem Labrador und einem mix aus beiden, passte von der größe gut zusammen. Nun geht es nach dem Urlaub der Hundeschule Besitzer in die Hundeschule, mal sehen.
Da Danke ich Dir für Deine Antwort Manuela!

Wegen der Schlafzimmertür, hehe, bei uns ist es andersrum als es "normal" ist. Das Wohnzimmer ist oben wegen der Aussicht, Sichtdachstuhl, 25qm Balkon usw. und die Schlafzimmer usw. im Erdgeschoß. Also ist die Schlafzimmertür auch eine Terrassentür.
Da wir vorher keinen Zaun hatten, war mir nicht ganz so wohl dabei, da wir sehr ruhig wohnen mit vier Häusern in der Strasse, davon zwei Ferienhäuser, dass ganze am Waldrand. Durch Monello haben wir allerdings einen 160cm Zaun aufgestellt, es ist sicher kein Spaß für Spaziergänger wenn ein solcher Koloss durch die Hecke bricht und bellend vor ihnen steht!
Für Charly brauchten wir keinen Zaun, der begrüßt jeden freudig und ist mit seinen 28cm./8kg für keinen eine Bedrohung. Mal abgesehen davon das er ein "Streber Hund" ist. Er wartet bei seinen Exkursionen am Straßenrand bis kein Auto kommt und geht dann rüber. Die Zeiten sind allerdings durch den Zaun auch vorbei
Naja was ich eigentlich sagen wollte, ja mir war nicht wohl dabei die Tür ganz offen zu lassen, gekippt ja, aber nicht ganz offen, hat sich jedoch alleine durch den Zaun schon erledigt. Bin quasi ein Schlaffeigling *lach*

Mal etwas anderes, gibt es eigentlich Daten wie groß und schwer Maremmanos in einem gewißen Alter sind?
Ist sicher nicht einfach aufgrund der unterschiedlichen Schläge, aber vielleicht gibt es Erfahrungswerte.
Wir finden nämlich nichts und wissen nicht wirklich wie wir dran sind bei ihm.
Wir gehen einfach davon aus das er weder Fett angesetzt hat noch dünn ist, also passt es...

Was sollte er unbedingt lernen und was auf keinen Fall?
"Sitz" klappt sehr gut, "Komm" auch mehr oder weniger, "Nein" und "Aus" klappen aufs Wort. Angefangen habe ich nebenbei mit "Bring", weniger zum Apportieren sondern zum spielen, nützt mir nichts wenn er das Spielzeug sonstwo hinlegt
"Platz" lässt sich machen wenn es was tolles zum futtern gibt, ansonsten geht es mit gut zureden(da kommt der Dackelblick der frägt, wieso soll ich das jetzt machen?!). Aber "Platz" ist wohl eher Mühsam für ihn, kommt mir vor. Zumindest das Aufstehen danach, weiß nicht ob man das unbedingt machen muss.
Bei "Fuß" gehen klappt mit einem Leckerli in dr Hand wunderbar, welch ein Wunder. Ohne geht es auch schon, dem alter entsprechend.
Was ich noch machen wollte ist bellen auf Komando, könnte nützlich sein.
Ansonsten rennt er dem Charly zur Tür nach wenn ich "Pass auf" sage, das wird er wohl nebenbei lernen.
Freu mich schon auf die Pubertät, alles Vergeßen und neu Anfangen, hehe.
Achja, auf "mach schnell" wird gepinkelt, das ist seeehr praktisch wenns mal schnell gehen muss!
Das ganze natürlich dem Alter entsprechend.

Wie regelt ihr "Fuß" gehen mit zwei Hunden?
Unser Charly geht sehr gut bei Fuß, aufgrund seiner größe natürlich nicht so eng wie man es bei anderen Hunden sieht, aber übt das mal mit einem so kleinen Knilch!
Bandscheibenvorfälle garantiert!
Nun ist es so das Charly gewohnt ist relativ(!) eng an uns zu gehen. Nun ist da aber Monello und kein Platz für ihn.
So eiert er mehr oder weniger einen meter neben uns rum und versucht es richtig zu machen.
Monello muss aber eng an uns gehen da er immer noch gelockt oder eben leicht Korrigiert werden muss.
Wie sollte man das handhaben bei zwei so unterschiedlich großen Hunden?
Ideal wäre wenn Charly UNTER Monello gehen würde *lach*

Meine güte, ich texte euch hier voll ... *grins*

LG Christian

Manuela Offline



Beiträge: 516

21.07.2010 01:10
#4 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Huhu nochmal,

jetzt versteh ich das mit der Tür :0) wäre mir auch komisch wenn ich wüsste da kann jeder so vor meinem Bett stehen.

Plastikflaschen klaut Micky (5 1/2 Jahre ) immer noch ab und zu wenn er seine dollen 5 Minuten hat , hat wohl irgendwas.

[b]Also kann man dem trauen was man liest und es schlägt irgendwann um vom freundlichen alles und jeden möger in einen eher zurückhaltenden [/b[b]]Aufpasser[/b]
Ich weiß nicht ob es bei allen Hunden dieser Rasse so ist ,das sie umschlagen.Micky war von Anfang an sehr reserviert was Fremde angeht,er nimmt keinerlei Leckerchen und hat sich auch als Welpe nie gern streicheln lassen .Bei fremden Männern die ihn ansprechen geht er zurück als wenn er sagen will:
lass mich in Ruhe ich mag nicht angequatscht oder betatscht werden .
Frauen dürfen ihn anfassen und auch ansprechen ,da geht er freiwillig hin.

Nachts sieht die ganze Sache anders aus,da geht er nicht zurück ,sondern eher vor um zu gucken was da im Anmarsch ist und es ist schon ein paarmal vorgekommen ,das er den Entgegenkommenden heftig angemacht hat.Deshalb geh ich auch nie abgelenkt im dunkeln spazieren um immer mitzubekommen wie mein Hund reagiert und ich dann im richtigen Moment gegen zu reagieren.
Das komische ist nur , das er nicht alle gleich beobachtet oder angiftet.Ich weiß nicht wovon er das abhängig macht.z.B letztens ...
Er macht nieeeee Theater bei Fahrradfahrern.Den Abend ist er wie ein Bekloppter in die Leine als wenn er in da runter holen wollte .hmmm und ich weiß nicht warum.

Größenangaben weiß ich auch nicht mehr.Ich habs mir nicht aufgeschrieben.Aber wenn du die Rippen am Brustkorb noch fühlen kannst - natürlich nicht skelettmäßig ist es doch ok.Hab ich mal gelesen *lach* ich denke mal das sieht man aber .Hauptsache er wächst nicht zuuuu schnell ,das ist nicht so gut für die Knochen.

Was er lernen soll , kommt darauf an was Ihr für Ansprüche habt.
Zumindest sollte er alle Grundkomandos beherrschen ,das andere sind Feinheiten die jeder für sich entscheiden sollte.
Das Platz machen wird ihm einerseitszu unsinnig sein warum soll man sich hinlegen *grins* und vielleicht auch aus Gelenks und Knochengründen ,deshalb macht er es viell nicht so gern.


Mit 2 Hunden Fuss weiß ich auch nicht ,ich würd den älteren vielleicht dann für die Zeit solang auf die andere Seite nehmen ,denn er weiß ja eigentlich wie es geht und wirds auch nicht verlernen.ich denke wenn der kleine groß ist klappt das eventuell von allein außer das sich dann gegebennenfalls die Leinen fürchterlich verheddern ..

So und jetzt mal sehen was die anderen schreiben *grins*
gute Nacht
Manu

Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2010 01:46
#5 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Manu,

ich glaube auch das er den Sinn des Platz machens nicht so recht einsehen will.
Und wie gesagt, es ist wohl auch kein Spaß das Gewicht auf die langen Beine zu bekommen.
Stell ich mir zumindest vor.
In nächster Zeit werden wir wohl auch eine HD Untersuchung machen lassen, in dem Alter kann man noch einiges ausbügen.
Bei der Gelegenheit sollen auch die Wolfskrallen weg, er ist zwar bis jetzt nirgends hängen geblieben, aber darauf muss man nicht warten.
Zumindest wurde es uns so empfohlen. (jaja der Nachteil wenn sie nicht gleich entfernt wurden)
Zusätzlich zu seinem Trockenfutter bekommt er Knochemmehl und Hokamix 30 Gelenk+. Wurde uns von der Hundeschule empfohlen, bzw. die nette Frau hat sich über diese Hunde Informiert und über eine/n Kuvaz Züchter/in Erfahren dass das Hokamix sehr gut sein soll für groß werdende Hunde.
Treppen steigen war bis zu einem Gewicht von 20kg tabu, danach ging es nicht mehr mit dem tragen.

Zurückhaltend ist er sicher nicht. Er geht auf ausnahmslos alle Menschen zu und freut sich.
Katzen kann er nicht ab, die bellt er an. Ob er ihnen nach hetzen würde kann ich nicht sagen, war bisher nur vom Balkon oder Garten aus.
Hühner fand er Anfangs zwar Interessant aber das wars, mittlerweile geht er auf sie los und scheucht sie. Ebenso die Laufenten des Nachbarn.
So viel zum Thema sie haben kaum jagdtrieb ...
Hunde bellt er auch aus wenn er drinnen und sie Auserhalb des Gartens sind. Ist er auch draußen sind sie Spielkameraden.
Einzig einen schwarzen Schäferhund kann er nicht haben, warum auch immer, den treffen wir ab und zu beim Spazieren, also kennt er ihn.

Das Verhalten gegenüber Menschen in der Nacht kenne ich vom Charly auch. Da wird vorsichtshalber erstmal alles angebellt. Dann entscheidet man ob Freund oder Feind.
Männer mag er weniger als Frauen und bei den Männern ist es sehr unterschiedlich, manche mag er sofort und andere eben nicht. Why? I dont now!

Wünsche Dir auch eine gute Nacht!

Christian

Suzy Offline



Beiträge: 351

24.07.2010 01:35
#6 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Christian,
ich glaube nicht, dass sich Euer Hund von einem Tag zum anderen zum Wachhund entwickelt. Wenn Ihr wollt, dass er Haus und Hof und Euch beschuetzt, muss er das schon irgendwie lernen. Wenn Ihr alle Besucher freundlich empfangt und den Besuch den Hund streicheln lasst, lernt er, dass alle Menschen nett sind.
Es hoert sich so an, dass Ihr Euren sehr gut sozialisiert und an ein Leben mit anderen Menschen, Hunden und Tieren gewoehnt, dass ist nicht das was ein Wachhund lernen sollte.

Unsere jungen Maremmani waren alle sehr, sehr vorsichtig mit Fremden (und auch mit uns), das war vom ersten Tag an so, obwohl ich die drei Grossen jungen Hunde (Suzies zweiter Wurf) mit der Hand von der zweiten Woche an aufgezogen habe. Suzies dritter Wurf hatte so gut wie keinen Kontakt zu Menschen, weil die sollten ja Schafe kennen lernen. Die drei Jungs lassen sich definitiv nicht von Fremden anfassen und fangen jetzt mit einem Jahr an, Zaehne zu zeigen, gehen aber noch weg, wenn fremde Menschen kommen und sie sie nicht sofort in die Flucht schlagen koennen.
Anna 1 aus dem zweiten Wurf, die jetzt zusammen mit Suzy und Puck im Hausyard (also nicht bei den Schafen) ist, faengt jetzt mit anderhalb Jahren an, nicht mehr den Rueckzug anzutreten, sondern nach vorne zu gehen. Sie droht mittlerweile ernsthafter und schnappt zwei Zentimeter vom Hosenbein entfernt ein bisschen in die Luft. Die beiden Grossen Suzy und Puck drohen nicht nur.

Hier bei uns ist das vollkommen okay scharfe Wachhunde zu haben, in Deutschland waere ich da vorsichtiger und wuerde wohl eher eine Gittertuer an die Veranda anbringen. Euer Hund kann dann immer noch bellen, wenn jemand kommt, aber Ihr braucht Euch nicht darauf verlassen.
Liebe Gruesse
jutta

PS: Federvieh jagen, das haben alle jungen Hunde hier einmal probiert und wurde immer von uns scharf unterbunden und kritisiert, die haben das alle prima schnell gelernt. Huehner oder Enten haben m.M. nach weniger mit Jagdtrieb als mit Spielen zu tun, weil die rennen so niedlich weg und machen dazu noch Geraeusche, die richtig zum Spielen einladen. Und wenn Hund dann eines zwischen den Zaehnen hat, kann hund dann noch Federn ziehen und es kommen immer noch Quitschegeraeusche.....(eines unserer Huehner hat das halbgerupft ueberlebt).

Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

24.07.2010 13:13
#7 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Jutta,
Danke für Deine Antwort.

Den Gedanken hatte ich eben auch, wenn er jeden freudig Begrüßt und diese ihn auch freudig begrüßen, wird er wohl kaum der große Wachhund werden.
Du hast auch recht wenn Du sagst das im dicht besiedelten Deutschland ein solcher Wachhund nicht unproblematisch ist.

Er soll auch ein Familienhund/Begleithund sein. Aber vielleicht gelingt der Spagat zwischen Aufpasser und freundlichem Haushund irgendwie? Wie könnte man das anstellen?
Zu Hause ihn weniger auf den Besuch "los lassen" und eher auf distanz gehen?
Im Moment erinnert er eher an einen Retriever der auf alle zugeht

Mit den Hühnern könntest Du recht haben, er hüpft da freudig hinterher wie hinter einem Ball. Daran arbeiten wir.

Manuela Offline



Beiträge: 516

24.07.2010 16:07
#8 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Christian,

warum wills du das dein Hund bei Besuch weniger freundlich reagiert.SEI DOCH FROH DAS ES SO IST !!!

Nicht Besucher oder Leute die er nicht kennt,wird er wenn er älter ist auch ganz von alleine auf Distanz halten.. ES IST KEIN SCHMUSEHUND (diese Rasse)
du schreibst :
[rot]Zu Hause ihn weniger auf den Besuch "los lassen" und eher auf distanz gehen[/rot]

Wenn Ihr ihm jetzt schon zeigt das er bei Besuch unfreundlich oder mit Vorsicht reagieren soll,kann vielleicht ab gewissem Alter keiner bei Euch ein und aus.

Es gibt hier auch andere Situationne im Forum wo es nämlich so ist wie du es haben möchtest und diejenigen sind damit
nicht so glücklich gewesen (les dich mal durch ).
Schwierig wenn man keinen Besuch mehr in Ruhe empfangen kann und Tische und Stühle fliegen .

Juttas Hunde und Leben kannst du nicht mit hier vergleichen .
Dort müssen die Hunde so sein wie sie sind,damit sie Ihre Arbeit erledigen ,du kannst das Verhalten und die Erziehungsmethoden nicht mit unseren hier vergleichen .DORT IST BUSCH ..KILOMETERWEIT *grins* es kommt in der Wildnis bei den Schafen kein Besucher höchstens irgendwelche anderen Tiere die Schafe zum fressen gern haben oder viell Leute die Schafe klauen ;O) und das sie dann nicht wedelnd da stehen sollen ..LOGISCH .

@ Hallo Jutta,
du schriebst !!!! ich glaube nicht, dass sich Euer Hund von einem Tag zum anderen zum Wachhund entwickelt (warum sollte er auch ,er hat doch noch Zeit ). Wenn Ihr wollt, dass er Haus und Hof und Euch beschuetzt, muss er das schon irgendwie lernen. Wenn Ihr alle Besucher freundlich empfangt und den Besuch den Hund streicheln lasst, lernt er, dass alle Menschen nett sind.

Jutta , Warum soll Besuch denn nicht nett zum Hund oder umgekehrt sein ?? Es ist doch Besuch den ich haben möchte und warum sollte dann eben diese Zeit des Besuches nicht entspannt ablaufen .Versteh ich nicht ganz.
Du hast doch das Experiment mit deinem letzten Wurf gemacht ,das sie von alleine lernen sollen was sie machen sollen und ihnen auch nicht gezeigt das sie hinter z.B Füchsen hersein müssen .
hAT DOCH SOVIEL ICH WEIß AUCH FUNKTIONIERT AUCH OHNE ANLEITUNG ZUM AUFPASSEN !!!!

Christian Ich bin der Meinung das du einfach abwarten solltest und ihm wie schon geschrieben die Zeit lassen sollst sich zu entwickeln und nicht darauf zu drängen das er möglichst schnell jeden angiftet.
Denn die Frage ist auch !!! möchtest du wirklich einen Familienhund ?? der auch jederzeit die FREUNDE DEINER KINDER NETT BEHANDELT DIE BESTIMMT NOCH JUNG SIND UND AUCH MAL NERVEN ODER UNBERECHENBAR Reagieren oder einen der die Kinder weil er nicht so nett sein soll vielleicht als Eindringling ansieht.??


lG
Manu

Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

24.07.2010 20:28
#9 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Manu,

darum frage ich ja auch. Man liest immer wieder das sie von ganz alleine anfangen auf Distanz zu gehen und anfangen zu bewachen.
Allerdings kennt man dabei kaum den Vorlauf, sprich Erziehung, Umstände usw.
Wenn unserer, so wie er Momentan drauf ist bleibt, ist das Ziel eines Aufpassers verfehlt!
Dann haben wir einen weißen, einen Zentner schweren Retriever, der sich über alles freut.
Da könnte ich mir auch eine Katze holen ... wobei wir mal einen Kater hatten ... naja anderes Thema.
(das soll keine Abwertung der Retriever sein!)

Wie ich schon sagte, es soll kein Terrorist werden, sondern ein Alltagstauglicher Hund der auch auf's Haus aufpasst.

Ginge es um Katzen oder Hunde, haben wir schon gewonnen, die bellt er an.
Bei Hunden ist es aber nur aus dem Grundstück raus, sobald er auch draußen ist wird geschnüffel und gespielt.
Also Ansich funktioniert das schon, er muss auch nicht wegen jedem Käse bellen!

Nur wüßte ich eben gerne ob er nun später aufpasst oder doch nicht.
Kann ich das Haus offen lassen wenn er da ist, oder muss ich alles verrammeln.
Muss im Fall der Fälle ich die Keule schwingen oder macht er das.
Alleine seine Anwesenheit macht schon etwas her, schon klar, aber wenn er bellend und Schwanzwedelnd an die Tür rennt,
wie es unser Charly macht, lachen sich die bösen Buben doch kaputt!

Ich weiß nicht ob ich mich verständlich genug ausdrücke

Im Moment sind wir sicher froh das er so ist wie er ist, bei den Horrorgeschichten die man
teilweise im Internet und der Literatur liest .... ob wahr oder nicht, ein bisschen was bleibt doch
hängen und man denkt sich man bekommt einen Höllenhund ;-)
Dann hat man aber genau das Gegenteil hier, einen verschmusten herzallerliebsten Kuschelbären
der alles und jeden am liebsten niederschmusen möchte! Egal ob draußen oder im Haus!
Das dabei der Frage nach dem späteren Aufpassen auf kommt ist denke ich ganz logisch.
Vielleicht arbeitet er mit einer anderen taktik? Er schmust den Eindringling nieder!

Manuela, wir wollen ja nicht das er auf den Besuch los geht, keines falls!
Nur soll er dann später doch aufpassen wenn wir zB nicht da sind oder bei offener Tür schlafen
Mein Sohn wird in ein paar tagen 16, soooo klein sind also seine Spezeln auch nicht mehr.
Wobei Monello einige Kinder und auch Kleinkinder und Babys kennt, nicht nur im Rahmen der sozialisation
sondern auch aus dem Bekanntenkreis.
Dazu muss ich sagen das er Kinder liebt, noch mehr wie Erwachsene.

irene Offline



Beiträge: 190

24.07.2010 22:36
#10 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Erst mal Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum.
Also ich denke Euch wird wohl nichts anderes übrig bleiben als abzuwarten.....
Die ganze Spekuliererei bringt eh nix.

Suzy Offline



Beiträge: 351

25.07.2010 01:27
#11 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo Christian,
Manu hat natürlich Recht, es gibt hier im Forum einige MaremmanobesitzerInnen, die satt Probleme mit dem Beschützerinstinkt haben und Du solltest froh sein, kein unberechenbares Monster zu haben.
Aber zum "entwickeln von vorsichtig sein gegenüber Fremden" da hab ich ne andere Meinung. Das hat sich bei keinem unserer Hunde entwickelt, sondern das hatten alle vom allerersten Tag. Wie gesagt, selbst die Welpen, die ich mit der Hand aufgezogen haben, haben sich von Besuchern nicht (gerne) anfassen lassen. Später verwandelt sich das "Vorsichtig sein" in "Drohen" und wenn Du nichts macht in "Angriff". Diese Entwicklungsschritte haben alle unsere Maremmani so gemacht. Es hat sich aber schon ganz früh so angekündigt und das scheint bei Deinem ja nicht so zu sein.

Übrigens unsere drei im Hausyard (Suzy, Puck und Anna1) sind jeden Tag mit Besuchern konfontriert (wir haben hier mehr Publikumsverkehr als ein Bahnhof in einer Kleinstadt), aber vom ersten Tag an, haben wir keinen Besucher mit den Hunden spielen lassen oder ihnen Leckerchen geben oder so, sondern wenn Leute ins Haus kommen, sind wir immer dabei. Wenn wir Gäste haben, die ein paar Tage bleiben, stellen wir sie den Hunden vor, lassen Suzy ins Haus ..., am zweiten/dritten Tag dürfen die Gäste dann i.d.R. alleine ein und aus gehen. (Puck hat nur einmal nach einer Besucherin geschnappt, die schon zwei Tage hier war, als sie Michael laut rufend hinterhergerannt ist). Bei den meisten Leuten, die regelmäßig herkommen, gibt es keine Probleme, die Hunde kennen die dann (streicheln ist dann immer noch nicht drin - wir wollen das nicht).

Ernsthafte Wachhundarbeit ist angesagt, wenn Leute kommen, von denen ich nicht will, dass sie ins Haus kommen (davon kommen auch einen Haufen vorbei). Das ist mit Puck total einfach: wenn ich will, dass er nicht den großen Terz macht, halte ich ihn am Halsband and beuge mich runter und sage was nettes zu ihm, will ich, dass er bellt, knurrt und scharrt halte ich ihn entweder gar nicht fest oder halte ihn, ohne mit ihm zu reden (dann knurrt er Leute an). Puck hat das gelernt! Wir haben ihn immer dafür gelobt, dass er bellt und wir loben ihn, wenn er aufhört zu bellen, wenn wir das wollen. Und wenn er den großen Dudu bei Leuten macht und so aussieht, als ob er gleich durch den Zaun springt, lobe ich ihn auch, wenn der Besucher weg ist.
Aber: Mit Puck oder Suzy könnte ich nie entspannt durch eine Vorgartensiedlung oder einen öffentlichen Park spazieren gehen.

Wenn du willst, dass Dein Hund aufpasst, ohne ein Monster zu sein, würde ich ihm beibringen auf Kommando zu bellen (ganz einfach, wenn er sowieso bellt, sagst Du "guter Hund, gib laut" oder so, wenn Du das ein paar mal machst, wird er das schon begreifen (bellen ist ein klasse Kommando). Wenn Leute kommen, von denen Du möchtest, dass er sie anbellt, gib das Kommando. Nach ner Weile wird er dann auch ohne Kommando bellen. (Aber vergiss nicht ihm auch beizubringen, mit dem Bellen wieder aufzuhören und das ist am einfachsten, wenn Du "Bell!" und "Nicht Bellen" gleichzeitig trainierst.)

Viele Grüsse in den Sommer
jutta

Markus Offline




Beiträge: 185

26.07.2010 06:50
#12 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hallo ersteinmal,

mich würde es interessieren wie Du es machst, wenn Besuch kommt und der Hund auf die Besucher losrennt.
Dein Hund wird sich in den nächsten 2 Jahren noch so oft ändern.

Schöne Grüße
Markus

Suzy Offline



Beiträge: 351

26.07.2010 11:39
#13 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hi Markus,
meinst Du mich? Das ist ganz einfach bei uns: Wir haben einen Garten vor dem Haus, in dem sind drei Hund und außerdem ist da ein Tor, da stehen die drei und bellen. D.h. keiner kommt rein, ohne dass jemand von uns rausgeht und den Besucher rein läßt.
Wir haben auch zwei Schilder, die davor warnen, das Tor zu öffnen (so blöd ist aber eh niemand). Ich könnte hier noch hinzufügen, dass ängstliche Besucher manchmal ein Problem sind, weil ich halte immer nur Puck am Halsband und sage den zwei Mädels (Suzy und Anna 1), dass es okay ist, den Besucher rein zu lassen. So richtig ängstliche Leute glauben das nicht, dann muß ich erst Puck an die Kette legen, dann Anna 1 am Halsband greifen und zuletzt Suzy vor mir Sitz machen lassen (weil Suzy mag Halsbänder nicht und hat deshalb keines). Oh, wie ich das hasse, ein bißchen Vertrauen zu mir, könnten Leute auch haben.
cheers
jutta

Christian K. ( gelöscht )
Beiträge:

26.07.2010 18:52
#14 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Hi Markus,

wenn wir nun wüßten wen Du meinst ...
Meine beiden rennen zur Tür, Charly bellt und Monello freut sich nur.
Dann fangen wir gerade an das Monello zumindest neben uns stehen muss und wir ihn halten.
Er springt zwar keinen an, aber mittlerweile hat er doch eine größe die nicht mehr jedem taugt.
Charly wußelt um den Besuch herum und freut sich ein Loch in den Bauch.
Monello darf los legen wenn es gute Freunde sind und sie Hunde gerne mögen, ist dies nicht der Fall wird
er zumindest so lange gehalten bis die größte Aufregung vorbei ist.
Was nicht einfach ist da er unbedingt jeden Begrüßen will und sich nur freut wie noch was.

Rein kommt keiner, da es ein Gartentor gibt und dann noch die Haustüre.
Schilder werden demnächst aufgehängt, vorerst nur aus Versicherungstechnischen Gründen.
Sollte Monello doch mal mehr aufpassen natürlich auch zur Gesundheit der Leute die meinen sie könnten hier rein kommen
als wenn sie hier zu Hause wären. Dabei kommt eines an das Gartentor und eines an den Zaun, für den Fall das jemand meint er müsse
durch den Zaun die Hunde streicheln ...(wie Doof kann man sein?!)

Markus Offline




Beiträge: 185

26.07.2010 20:19
#15 RE: Wachhund oder everybodys Darling? Zitat · antworten

Zitat von Christian K.
Hi Markus,

wenn wir nun wüßten wen Du meinst ...
Meine beiden rennen zur Tür, Charly bellt und Monello freut sich nur.
Dann fangen wir gerade an das Monello zumindest neben uns stehen muss und wir ihn halten.
Er springt zwar keinen an, aber mittlerweile hat er doch eine größe die nicht mehr jedem taugt.
Charly wußelt um den Besuch herum und freut sich ein Loch in den Bauch.
Monello darf los legen wenn es gute Freunde sind und sie Hunde gerne mögen, ist dies nicht der Fall wird
er zumindest so lange gehalten bis die größte Aufregung vorbei ist.
Was nicht einfach ist da er unbedingt jeden Begrüßen will und sich nur freut wie noch was.

Rein kommt keiner, da es ein Gartentor gibt und dann noch die Haustüre.
Schilder werden demnächst aufgehängt, vorerst nur aus Versicherungstechnischen Gründen.
Sollte Monello doch mal mehr aufpassen natürlich auch zur Gesundheit der Leute die meinen sie könnten hier rein kommen
als wenn sie hier zu Hause wären. Dabei kommt eines an das Gartentor und eines an den Zaun, für den Fall das jemand meint er müsse
durch den Zaun die Hunde streicheln ...(wie Doof kann man sein?!)



Das Problem was ich sehe ist, dass der kleine Wautzi zum Besuch darf und der Große nicht. Wir hatten es da schon einfacher mit einem Hund, sie hat gelernt, dass sie solang hinter uns warten muß bis wir den Besuch empfangen haben.
Du mußt dir jetzt im Klaren sein, wie Du deinen Hund haben möchtest und so mußt Du die Erziehung anfangen. Du kannst mal davon ausgehen, dass der Hund in den nächsten Monaten schon anfängt sein Revier zu bewachen und darauf solltest Du deine Erziehung ausrichten,

Schöne Grüße
Markus

Seiten 1 | 2
@ Argo »»
 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen