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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 1.273 mal aufgerufen
 Ernährung
Suzy Offline



Beiträge: 351

07.05.2008 00:00
Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Hallo,
ab wann gebt Ihr Welpen Knochen?
Meine zwei Süßen sind jetzt sechs Wochen alt und ich glaube, die sind noch zu klein, aber Mama Suzy schleppt Knochen für Knochen an, je älter und verrotteter desto besser. Ich nehm die immer weg, bin mir aber nicht so ganz 100%ig sicher, ob Mami Hund nicht doch besser weiß, was gut für die Kleinen ist. (Suzy ist ne gute Mutter, sie bringt immer einen Teil ihres Futters zu den Kleinen, obwohl ich sie natürlich jetzt separat füttere).
Viele Grüße
jutta

werner ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2008 00:47
#2 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten
Hallo ans andere Ende der Welt

Die Mutter weiß schon, was sie tut - sage ich mal.
Gerade mit dem verrotteten Zeug liegt sie sicher richtig, gibt sich wahrscheinlich sogar Mühe, auszuwählen.
Die Welpen brauchen das Zeug schon, außer du fütterst genug Knochensubstanz zu.

Meine Kleine kann bis jetzt nichts so kraftvoll zerbeißen, daß gefährliche Splitter dabei entstehen. Sie ist am 22. 12 geboren.
Und das, was sie abraspelt, ist wenig genug für ihren Energieeinsatz.

Ausnahmen wären vielleicht Hühner-Röhrenknochen - habe ich nicht getestet.

Selbst ein Rehbein, das sie auf dem Feld gefunden hat, kann sie noch nicht zerbeißen, also nicht zersplittern.
Es besteht also bisher weder die Gefahr einer Darmperforation noch Verstopfungsgefahr durch zuviele Knochenstücke.

Außerdem, von Kalzium und Phosphor mal abgesehen abgesehen, alles was die Kleinen an Knochen abreagieren , bleibt deinen Möbeln und anderen Dingen erspart.

Entwickeln sie sich beide gut ?


Gruß
Werner
Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2008 09:11
#3 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Bei rohen Geflügelknochen gibt´s auch keine Probleme - die splittern nicht

Ich würde ihnen die Knochen schon lassen...

LG um den Erdball,

Claudia

Manuela Offline



Beiträge: 514

08.05.2008 02:04
#4 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Haallloooo,
ich dachte immer man sollte Hunden keine Röhrenknochen ,wie die von Hühnern geben ?? egal ob roh oder gekocht (gebraten )da diese eben splittern .Ansonsten Jutta würde ich das auch so sehen wie Werner ,das sie wohl noch nicht die kraft haben sich so große Stücke abzubeißen, das eventuell sogar was stecken bleiben könnte.
Rupp müsste sowas doch auch eigentlich wissen,er hat doch Jahrelange Erfahrung mit der Aufzucht von Welpen.
Gruß
Manuela

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

08.05.2008 10:58
#5 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Rohe Geflügelknochen splittern nicht. Die sind sogar bis zu einem gewissen Maß beigsam... Richtig hart und spröde werden sie erst, wenn sie erhitzt werden (also alte Hühnerknochen, die wochenlag im Sommer in Garten liegen lass ich sie auch nicht fressen!).

Meine Hündinnen fressen ganz besonders gern als Leckerchen Hühnerflügel oder Putenhälse - Bubi nicht, der mag Geflügel nur gekocht und dann gibt´s keine Knochen sondern nur Fleisch...

LG
Claudia

werner ( gelöscht )
Beiträge:

08.05.2008 11:08
#6 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Ich habe meinen beiden Toten ihr Leben lang gekochtes Huhn verfüttert und dabei immer nur die Röhrenteile der Schenkelknochen mit der Rosenschere abgeschnitten, damit sie die Enden mit Knorpel auch kriegen.

Da ist nie war auffällig gewesen, auch nicht mit den Rippen.
Als Welpe hatte Maya mal eine Rippe quer im Gebiß stecken, wie eine Spange oben in den Gaumen geklemmt. Ansonsten war nur die grenze zu beachten, ab der der Kot harz und krümelig wird.

Weil ich vom Barfen vor Internetzeiten nichts wußte.

Da hätte ich ja Berge wertvoller Knochen- und Knorpelsubstanz übrig gehabt und wegwerfen müssen, wenn ich nur das Fleisch abgelöst hätte.


Gruß
Werner

casabianca ( gelöscht )
Beiträge:

10.05.2008 16:01
#7 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Viele sagen, dass Knochen die Milchzaehne kaputt machen koenne. Aber ich gebe trotzdem Knochen, allerdings fuer die Welpen gekocht, sonst muss ich staendig Wurmkuren machen und nur die grossen Kalbsknochen. Normalerweise koennen sie diese nicht anfressen, nur eben daran herumnagen. Meine Huendin friesst auch diese in einer Woche komplett auf. Was Werner sagt wg. der Beschaeftigung ist wirklich so. Die Welpen wollen alles moegliche ins Maul nehmen und daran herumkauen und wenn sie einen Knochen haben, dass sind sie vielleicht ein wenig abgelenkt von den Moebeln

Suzy Offline



Beiträge: 351

12.05.2008 05:37
#8 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Hallo Bianca,
ich dachte immer gekochte Knochen seien besonders schlimm????
Ich hab den Kleinen jetzt Hühnerhälse gegeben, die fressen sie komplett ohne Schwierigkeiten.
Möbel fressen meine zwei nicht an, die sind doch jetzt immer draußen..., ja das Leben für Welpen in Aussieland ist hart, aber sie wollen es nicht anders. Sie sind selbst ausgezogen, die Tür nach drinnen ist offen, aber sie bevorzugen die frische, kalte Nachtluft und sind draußen unter der Treppe eingezogen.
Viele Grüsse
jutta

werner ( gelöscht )
Beiträge:

12.05.2008 06:21
#9 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten
Hallo Jutta

Wie das mit roh/gekocht ist, weiß ich nicht.
ist ja auf Sizilien auch wieder was anderes als hier, (wegen der Würmer).
Aber auch hier kriegen die Welpen Würmer ohne daß sie irgend was anderes bekommen haben als Muttermilch.
Konnte ich kaum glauben, war mir ganz sicher, daß meine Welpen noch keine haben konnten, mangels Gelegenheit ....
weit gefehlt - die haben Würmer anscheinend von Geburt an.

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn du deinen Kleinen Knochen gibst, die sie essen können, kriegen sie Verstopfung und bröckeligen Kot mit Knochenstückchen drin, der macht ihnen Beschwerden.
Gerade Hühnerhälse bestehen aus harten spitzen Knochen, die würde ich für bedenklich halten.

Andere Knochen würden sie benagen und so nur abgeschabtes Material verdauen müssen, Hühnerhälse sind so ziemlich das Einzige, womit ein ganz junger Welpe sehr harte Knochen schlucken kann, die dann auch in der verschluckten Größe wieder hinten raus müssen.
Das würde ich mich nicht trauen in dem Alter.


Gruß
Werner
Suzy Offline



Beiträge: 351

12.05.2008 08:30
#10 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Werner,
Haste auch wieder Recht, mach ich nie wieder. Das mit den Hälsen schien mir Depp ne gute Idee.
Welpen können Würmer von der Mutter hinterlassen bekommen, deshalb das erste Wurmen mit drei Wochen.
Ich entwurme alle Hunde alle paar Monate, Welpen öfter.
Viele Grüsse
jutta

casabianca ( gelöscht )
Beiträge:

12.05.2008 18:54
#11 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Ich entwurme meine Huendinnen noch vor dem Deckakt, wenn der TA im Kot welche findet, aber es gibt so bloede Wurmarten, die sich sozusagen "verstecken" und nicht mitabgetoetet werden und sich dann im Welpen entwickeln.

Doris Offline



Beiträge: 70

13.05.2008 12:00
#12 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Hallo,
ich habe die Neve mit 5 Wochen in Italien gleich entwurmt und es ist ein gigantischer (so ähnlich wie ein Bandwurm) Wurm herausgekommen. Jetzt werden beide Hunde mindestens alle 6 Monate entwurmt und die Katze alle 3 Monate ( wegen der Mäusefresserei ). Nach unserem Sommeraufenthalt in Italien kommt immer danach eine Wurmkur. Da frisst die Neve nämlich vermehrt die Schafsköttel.

Knochen haben unsere Hunde die ganzen Jahre nur immer Kalbsknochen ungekocht bekommen, hatte immer Angst wegen der Splitter. Bei Neve habe ich allerdings aufgegeben. Auf unserem großen Terrain in Italien findet sie so oft Schafsknochen ( wenn wir nicht da sind, weiden auf der großen Wiese die Schafe ), dass ich es gar nicht unter Kontrolle bekomme, ob sie welche frisst! Hab schon ein schlechtes Gewissen deshalb!!!! Andererseits fressen alle Maremmani dort auf den Weiden die Reste.

Gruß
Doris

werner ( gelöscht )
Beiträge:

14.05.2008 00:43
#13 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten
Wieso Schafsknochen auf der Weide ?
Wie kommen die da hin ?


Wenn ich mir so die Foren durchlese, kann ich es kaum mehr glauben, daß Hunde früher überlebt haben - und daß sie dem Menschen ein Helfer und Begleiter waren, nicht eine Vollzeitarbeitsstelle, weil er sonst Langeweile hat.
Da wird plötzlich teures Futter zum lebensverkürzendem Schadstoff und Knochen müssen mit erheblicher Vorbildung ausgesucht werden, sonst stirbt der Hund dran.

Ich glaube, ich laß' die Leserei wieder.

Meine Hunde sind ja groß geworden mit einer Meute von Hunden, die alles bekommen haben, was abends in den Gaststätten so übrigbleibt - ein Dutzend Brathühner zum Beispiel.
Habe ihnen selbst auch gerne jeden Knochen gegeben, der irgendwo aufzutreiben war.
Als immer willkommene Abwechslung.

Am Chinesischen Turm im Englischen Garten war die Beute an Spareribs-Knochen oft so üppig, daß sie es schwer büßen mußten am nächsten Tag.
Nicht daß ich das gut finde, wollte ihnen das Knochensuchen nicht verbieten und wenn Biergarten geschlossen, ist es dunkel, die Kontrolle der Menge geht eher akustisch.

Natürlich hatte ich Angst, andereseits kannte ich viele ihrer Verwandten, gesunde Hunde, die nicht zimperlich waren und alles vertrugen.
Also vertraute ich auf ihre robuste Konstitution und auf mein Glück.

So viele Hunde in der Umgebung sind weit restriktiver aufgewachsen und an in den Vorgarten geworfenes Gift dennoch gestorben.
Eine Zeitlang sind sehr viele Hunde, wohl ein Dutzend, spurlos aus den Gärten verschwunden.
Mein Mitbewohner, mit dessen Hunden Maya und Prinz aufwuchsen, vermißte einen seiner Rüden plötzlich ebenfalls.
Und fand ihn eine Woche später gut gefüttert in einem Chinarestaurant in einem anderen Stadtteil wieder - bzw. sein anderer Hund fand ihn wieder - es war der einzige entwendete Hund, der wieder auftauchte.

Knochen und die falsche Futtermarke waren also tasächlich nicht die größte Gefahr für meine Beiden.


Was die Würmer angeht: Ich mag Wurmgift nicht regelmäßig verabreichen. Man weiß nicht, ob es nicht doch Nieren oder Leber schädigt bzw. ob der Hund gute Organe im Alter nicht mal dringend braucht, um Krankheiten zu überstehen.
Lasse statt dessen öfter mal den Kot untersuchen.
Das kostet unter 9 Euro und ersparte meinen ungezählte Dosen an Wurmgift.

Die letzte Entwurmung meiner Kleinen hätte ich ihr auch ersparen können - kam überhaupt nichts raus.
Und danach hat sie gleich wieder Rehkot gefressen.
Aus Italien kam Maya jedoch mit einem Hundebandwurm wieder, der wie ein Haufen Reis aussah. Da wimmelt es wohl ....


Gruß
Werner
Doris Offline



Beiträge: 70

14.05.2008 09:07
#14 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Wie kommen die Knochen da hin?! Wohl der ewige Kreislauf des Lebens, denke ich. Stirbt ein Schaf oder ein Lämmchen wird es eben aufgefressen und da bleiben wohl manchmal Knochen übrig. Auch bringt der Bauer mal die Schlachtabfälle seinen Maremmani auf die Weide mit. Da wir dort vor der Haustür nur Fleischschafe haben, ist auch nicht jeden Tag Jemand da.
Der Schafbauer, von dem wir die Neve haben, ist jeden Tag bei seiner Herde in den Bergen zum Melken ( machen Pecorino!)und kriegt dann auch schneller mit, wenn ein totes Schaf rumliegt oder eines verletzt ist. Auch da bekommen die Hunde ihren Anteil. Dem Bauern wird aber auch von den Einheimischen bestätigt, dass er gut zu seinen Tieren ist. Was aber nicht heißt, dass er impfen läßt oder bei Verletzungen zum TA geht. Das muß die Natur regeln. Wäre auch bei der Anzahl seiner Hunde kaum bezahlbar. Seitdem wieder Wölfe in den Bergen sind, haben die Bauern auf 50 Schafe einen Maremmano und unsere Bauer hat zwischen 800 und 1000 Schafe auf der Weide.
Ansonsten ist das dort nicht alles so ordentlich, wie wir es von hier gewöhnt sind. Da muss man lernen über Einiges hinwegzusehen, sonst kann man dort nicht leben.

Mit dem Entwurmen werde ich es auch mal so machen wie Du und den Kot untersuchen lassen. Da muss ich nicht auf Verdacht entwurmen. Bisher habe ich es immer regelmäßig gemacht, weil die Beiden ständig irgendwelche Wildkacke fressen und wir viele Füchse haben. Da wir direkt am Wald wohnen, haben wir natürlich auch ein Überangebot davon.

Gruß
Doris




werner ( gelöscht )
Beiträge:

14.05.2008 10:47
#15 RE: Knochen für Welpen? Zitat · antworten

Da kann man wenigstens davon ausgehen, daß nur gute Hunde übrigbleiben.


Gruß
Werner

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